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TÜV Rheinland will mit automatisierten Schadengutachten neue Märkte erschließen

| Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Auch in Neuseeland und Australien gibt es regelmäßig Hagelunwetter und damit entsprechenden Bedarf an Gutachten für beschädigte Fahrzeuge. TÜV Rheinland will deshalb sein Gutachtengeschäft mit automatisierter Schadenerkennung künftig weltweit anbieten.

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Der TÜV Rheinland will das Geschäft mit automatisierten Schadengutachten global aufstellen. In einem ersten Schritt soll mit dem Adomea Hagelscanner neue Märkte erschlossen werden.
Der TÜV Rheinland will das Geschäft mit automatisierten Schadengutachten global aufstellen. In einem ersten Schritt soll mit dem Adomea Hagelscanner neue Märkte erschlossen werden.
(Bild: Wenz / »kfz-betrieb«)

Hagelschlag sorgt schnell für Hunderte bis Tausende beschädigte Fahrzeuge. Da solche Unwetterfronten global für ein großes Schadenaufkommen verantwortlich sind, will der TÜV Rheinland künftig das Geschäft mit automatisierten Fahrzeuggutachten international aufbauen. Wie die Sachverständigenorganisation informiert, soll Karl Obermair, Director Future Mobility bei TÜV Rheinland, diese Aufgabe schultern.

Obermair ist seit zwei Jahren für das Unternehmen tätig. Er berichtet, dass das klassische Gutachtengeschäft sich bislang weitgehend auf Deutschland beschränkte. Aber: Mit der internationalen Ausrichtung sieht er die Chance, durch automatisierte Schadenerkennung und künstliche Intelligenz viele neue Einsatzfelder außerhalb Deutschlands zu erschließen.

Beispielsweise erfasst und bewertet TÜV Rheinland für Versicherungen Hagelschäden an Kraftfahrzeugen. Hierfür kommt das digitale Hagelscan-System „Adomea“ zum Einsatz. Erste erfolgreiche Einsätze des Hagelscanners in Australien und Nachfragen aus Neuseeland zeigten, dass es entsprechenden Bedarf gibt.

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