NHTSA-Untersuchung US-Verkehrsbehörde hat viele Fragen zu Musks Robotaxi-Plänen

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Elon Musk will Ende Juni einen Robotaxi-Dienst von Tesla starten. Doch die zuständige US-Behörde scheint bisher bemerkenswert wenig über das System zu wissen.

(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Rund eineinhalb Monate vor dem angekündigten Start eines Robotaxi-Dienstes von Tesla hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde noch jede Menge Fragen. Die NHTSA will vom Elektroauto-Hersteller unter anderem wissen, wie sich die Fahrzeuge in Notsituationen verhalten sollen und wie Tesla zu dem Schluss kam, dass die Robotaxi-Software bereit zum Einsatz auch ohne Menschen am Steuer ist. Der von Tech-Milliardär Elon Musk geführte Konzern hat bis zum 19. Juni Zeit für eine Antwort.

Musk hatte angekündigt, dass Tesla Ende Juni einen Robotaxi-Dienst im texanischen Austin mit zunächst 10 bis 20 Fahrzeugen starten werde. Er behauptet, dass die meisten neuen Fahrzeuge von Tesla bereits alles Nötige an Bord hätten, um als selbstfahrende Autos unterwegs zu sein. Deswegen spricht Musk immer wieder von Millionen autonomen Teslas, die bald auf den Straßen sein würden.

Konkurrenten und Experten haben jedoch Zweifel, weil Musk dafür nur auf Kameras setzen will und auf die teureren Laser-Radare verzichtet, die bei anderen Robotaxis die Umgebung abtasten.

Fokus auf mögliche „Autopilot“-Verbindung

Bei der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) laufen schon seit Jahren Untersuchungen des bisherigen Tesla-Fahrassistenzsystems „Autopilot“ nach verschiedenen Unfällen. Die Behörde will deswegen auch insbesondere wissen, ob das Robotaxi-System eine Verbindung zur „Autopilot“-Software hat.

Beim autonomen Fahren liegt aktuell mit deutlichem Abstand die Google-Schwesterfirma Waymo vorn. Sie macht mit über 1.500 Robotaxis über 250.000 Fahrten mit Passagieren pro Woche in vier US-Städten.

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