Cupra Verkäufer-Ausbildung wird in Corona-Zeiten virtuell

Autor: Andreas Grimm

Um das angestrebte Wachstum von Cupra umzusetzen, braucht die junge Marke gut ausgebildete Verkäufer. Sie werden derzeit über eine virtuelle Plattform geschult und damit zur Speerspitze der Digitalisierung des Fabrikats.

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Damit Cupra seine Modelle an die Kunden bringt, läuft derzeit eine Qualifizierungsoffensive im globalen Vertriebsnetz.
Damit Cupra seine Modelle an die Kunden bringt, läuft derzeit eine Qualifizierungsoffensive im globalen Vertriebsnetz.
(Bild: Seat)

Die Verankerung von Cupra im europäischen Vertriebsnetz setzt entsprechende Verkaufs- und Beratungskompetenzen der Mitarbeiter voraus. Deshalb werden derzeit gut 600 Personen aus 35 Ländern zum „Cupra Master“ geschult. Wegen der Pandemie sind Präsenzveranstaltungen allerdings nicht angemessen – Cupra reagiert mit digitalen Maßnahmen.

Mittels Virtual Reality (VR) hatten sich die angehenden Cupra Master am Cap Formentor „versammelt“. Der real existierende Endpunkt der Halbinsel Formentor auf Mallorca ist Namensgeber des ersten eigenständig entwickelten Cupra-Modells und wurde im Computer für die Schulung nachgebildet. In der Computerwelt konnten die angehenden Cupra-Spezialisten die Cupra-Modelle virtuell erfahren, lernten die begleitende Produkt-Kollektion von der Kaffeetasse bis zum Lampenschirm kennen sowie alle Aspekte der Marke jenseits des reinen Automobils.

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„Unsere Vertriebsstrategie zielt darauf ab, eine Erfahrung anzubieten, in deren Mittelpunkt eine persönliche Beziehung zu unseren Kunden steht“, erläutert Khaled Soussi, zuständig für den Bereich Händlernetzentwicklung und Kundenzufriedenheit. Im virtuellen Raum des Cap Formentor bekommen die Cupra Master Zugriff auf alle benötigten Tools und Schulungsangebote, die dafür notwendig sind.

Technisch basiert die Ausbildung auf einem Tool, das bereits in der virtuellen Kundenberatung zum Einsatz kommt – der E-Garage. Wer sich für die E-Garage registriert hat, kann sich in dieser Welt mit einem eigenen und selbst designten Avatar bewegen, dort anderen Nutzern begegnen und mit ihnen per Chat- oder Sprachfunktion interagieren.

Cupra hat nach eigenen Angaben weitere Initiativen zur vollständigen Digitalisierung der Ausbildung zum Cupra Master entwickelt, darunter eine App, mit der die „Cupra-Familie“ miteinander interagieren kann. „Die Cupra E-Garage am Cap Formentor ist der Ausgangspunkt für unseren Weg zu neuen digitalen Erfahrungen“, sagt Soussi. Mittelfristig soll sie zu einem Treffpunkt werden, der „allen Kunden auf der ganzen Welt offensteht“. Mit der E-Garage schafft Cupra ein Angebot für eine Zeit, in der soziale Interaktion global und digital stattfindet.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«