VIN-Abfrage für Nissan- und Mazda-Modelle

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Der Datendiensleister Schwacke hat den Bestand an Gebrauchtwagendaten seiner Bewertungssoftware erweitert. Inzwischen sind darin 90 Prozent des Pkw-Bestands erfasst.

Über die VIN-Abfrage stellt Schwacke inzwischen Fahrzeugdaten von 90 Prozent des deutschen Pkw-Bestands zur Verfügung.
Über die VIN-Abfrage stellt Schwacke inzwischen Fahrzeugdaten von 90 Prozent des deutschen Pkw-Bestands zur Verfügung.
(Foto: Continental)

Schwacke hat die Möglichkeiten der so genannten VIN-Abfrage, die in die Gebrauchtwagen-Software Schwacke-Net integriert ist, nochmals erweitert. Inzwischen können laut einer Mitteilung vom Montag die Daten der Fahrzeuge von 20 Marken abgerufen werden. Neu verfügbar sind jetzt die Daten der Nissan- und Mazda-Fahrzeuge.

Mit den beiden hinzugekommenen Marken kann die VIN-Abfrage von Schwacke nach eigenen Angaben jetzt Informationen zu fast 90 Prozent des in Deutschland vorhandenen Fahrzeugbestands liefern. Hinter der „Vehicle Identification Number“, umgangssprachlich auch als „Fahrgestellnummer“ bekannt, liegen zahlreiche relevante Informationen zum Fahrzeug, etwa zur Motorisierung oder zu Ausstattungsdetails von der Farbe bis zur Innenausstattung.

Damit wird das Tool immer wichtiger für den Gebrauchtwagenhandel, da etwa 75 Prozent aller Pkw-Käufer geben ihren Gebrauchtwagen direkt in Zahlung geben. Mithilfe der VIN-Abfrage lässt sich somit ohne nähere Begutachtung des Pkw eine markt- und regionalgerechte Bewertung durchführen, dessen Ergebnis in umgehend in ein Verkaufsgespräch einfließen kann.

Schwacke hat angekündigt, den Datenbestand durch den Einbezug weiterer Marken nochmals zu vergrößern. Vor etwa drei Monaten waren Informationen zu Renault und Dacia hinzugekommen.

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