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Virtuelle Direktannahme: Kamera an!

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Nicht jeder Servicekunde will sich für die Direktannahme unter sein Auto stellen. Dank neuer virtuellen Techniken gibt es inzwischen andere Möglichkeiten, diese Kunden trotzdem einzubeziehen. Ford und Toyota zeigen, wie das geht.

Dirk Demsky, Serviceleiter beim Ford-Autohaus Ortgies, dreht wöchentlich zwischen 20 und 50 Kurzfilme.
Dirk Demsky, Serviceleiter beim Ford-Autohaus Ortgies, dreht wöchentlich zwischen 20 und 50 Kurzfilme.
(Bild: Autohaus Ortgies)

Eine Direktannahme vor dem Kamin im bequemen Sessel und mit dem Lieblingsgetränk in der Hand statt in der Werkstatt unter seinem dreckigen Fahrzeug – diesen Kundenservice bietet seit wenigen Tagen das Lexus-Forum Osnabrück an, das zu Auto Weller gehört. Und so geht’s: Die Servicekunden werden von der Serviceassistentin in Empfang genommen und in die Wartelounge begleitet, wo sie ein Tablet erhalten. Dann wird die Verbindung zum Serviceberater hergestellt, der in der Werkstatt mithilfe einer Industrie-Datenbrille die Direktannahme durchführt. Der Servicekunde kann den gesamten Prozess in Echtzeit aus der Sicht des Serviceberaters verfolgen. Übertragen werden aus der Werkstatt dabei nicht nur Bilder, sondern auch der Ton. Der Serviceberater kann so seine Arbeitsschritte erklären, und der Kunde kann Fragen stellen.

Der Lexus-Serviceberater führt die Direktannahme in der Werkstatt mit einer Augmented-Reality-Brille durch.
Der Lexus-Serviceberater führt die Direktannahme in der Werkstatt mit einer Augmented-Reality-Brille durch.
(Bild: Lexus)