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Vive la Car will Händlerzahl 2020 vervierfachen

| Autor: Christoph Baeuchle

Die Autoabo-Plattform Vive la Car will den Wachstumskurs der vergangenen Monate fortsetzen. Bis zum Jahresende will der Dienstleister seine Partnerzahl vervierfachen. Dabei hilft der Schritt über die Landesgrenze nach Österreich.

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Vive La Car will den Wachstumskurs fortsetzen.
Vive La Car will den Wachstumskurs fortsetzen.
(Bild: Vive la Car)

Autoabo-Anbieter Vive la Car will 2020 weiter kräftig wachsen. Dabei hat das Start-up die DACH-Region – Deutschland, Österreich und Schweiz – im Blick. Mit seinen Plänen für das laufende Jahr will Vive-la-Car-Gründer Mathias R. Albert an die Entwicklung von 2019 anknüpfen: In den vergangenen Monaten erzielte Vive la Car Zuwächse von durchschnittlich 50 Prozent im Monat. Allerdings auf niedrigem Niveau. Zu genauen Zahlen äußert sich der Firmenchef nicht.

Die Möglichkeiten des Abomodells sind nach seinen Einschätzungen groß: Allein für den deutschen Markt sieht der Firmengründer mittelfristig ein Potenzial von rund 1,2 Millionen Abonnements. Bei einem Bestand von rund 47 Millionen Pkws entspricht dies einem Anteil von 2,5 Prozent.

Albert geht mit seinen Plänen jedoch noch deutlich weiter: „Mein Markt ist nicht Deutschland, mein Markt ist die Welt.“ Doch zu seinen Expansionsplänen über den deutschsprachigen Bereich hinaus will er sich (noch) nicht äußern. „Die weitere strategische Expansion entscheiden wir im Herbst 2020.“ Zunächst geht es ins angrenzende Ausland: als erstes nach Österreich, dann in die Schweiz.

In Deutschland sind die Aussichten gut. „Die Nachfrage ist derzeit deutlich größer als unser Angebot“, versichert Albert. Entsprechend will er möglichst rasch das Angebot ausbauen. Für weiteren Schub soll die gezielte Zusammenarbeit mit Fabrikaten sorgen. Mit vier Marken seien die Verhandlungen abgeschlossen. In den nächsten Wochen will Albert damit an den Start gehen. Zudem will er die Zahl der Partner deutlich erhöhen. Statt derzeit rund 120 teilnehmende Händler sollen es bis Jahresende 500 sein. Allerdings stößt Albert bei seinen Gesprächen mit Händlern nicht nur auf Begeisterung: Jeder zehnte lehnt sofort ab, die Hälfte will noch überlegen. Immerhin 40 Prozent zeigen eine positive Reaktion. Die Umsetzung braucht jedoch Zeit: „Bis ein Betrieb startklar ist, vergehen durchaus auch mal drei Monate. Der Vertrag ist nur die Basis, dann folgen Schulungen, Auswahl der Fahrzeuge, Kalkulation und Auswahl der Bilder“, ergänzt Albert.

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Über den Autor

 Christoph Baeuchle

Christoph Baeuchle

Chefreporter Automobilwirtschaft & Politik/Verbände