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Volvo Cars verdient weniger und will sparen

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Trotz deutlich steigender Verkaufszahlen hat der zum chinesischen Autobauer Geely gehörende Pkw-Hersteller im zweiten Quartal nur etwa halb so viel Geld verdient wie ein Jahr zuvor. Volvo-Chef Hakan Samuelsson will die Kosten daher noch stärker trimmen als bisher sowieso schon.

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Volvo muss weiter sparen.
Volvo muss weiter sparen.
(Bild: Volvo)

Der schwedische Autobauer Volvo Cars hat in seinem zweiten Quartal trotz deutlich steigender Verkaufszahlen einen scharfen Gewinneinbruch verzeichnet. Unter dem Strich verdiente der zum chinesischen Autobauer Geely gehörende Pkw-Hersteller mit 1,4 Milliarden schwedischen Kronen (132 Mio. Euro) nur etwa halb so viel wie ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Göteborg mitteilte.

Volvo-Chef Hakan Samuelsson sprach von gestiegenem Preisdruck und neuen Zöllen, die das operative Ergebnis hätten sinken lassen. Samuelsson will die Kosten nun noch stärker trimmen als bisher schon. Zusätzlich zu bereits 750 gestrichenen Stellen will Volvo den Einkauf von Dienstleistungen straffen und damit die Fixkosten um rund eine Milliarde Kronen senken. Für 2020 sind weitere Maßnahmen geplant.

Volvo hat im zweiten Quartal die Verkäufe um 5,4 Prozent auf 179.506 Autos gesteigert, vor allem in Deutschland sei das Unternehmen dabei erfolgreich gewesen, sagte Samuelsson. Der Umsatz kletterte aber nur leicht um 1,7 Prozent auf 67,2 Milliarden Kronen (6,4 Mrd Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um fast 40 Prozent auf 2,6 Milliarden Kronen.

Der Pkw-Hersteller Volvo Cars ist seit vielen Jahren vom schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo AB getrennt. Volvo Cars gehört dem chinesischen Autokonzern Geely, der aber auch mit rund 8 Prozent des Kapitals und 16 Prozent der Stimmrechte an Volvo AB beteiligt ist. Volvo AB legte am Donnerstag ebenfalls seine Quartalsbilanz vor.

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