Praxistag des bayerischen Kfz-Gewerbes Vom Partikelzähler bis zum Batteriecheck für E-Autos

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Gut 60 Teilnehmer informierten sich beim ersten Praxistag des bayerischen Kfz-Gewerbes über aktuelle Themen für Kfz-Betriebe. In der Werkhalle der Innung Unterfranken ging es um Neuerungen zu Fahrerassistenzsystemen, Partikelzähler und Elektromobilität.

In der Werkhalle der Kfz-Innung Unterfranken verfolgten die Teilnehmer des ersten Praxistags gespannt den Einsatz neuer Geräte und Funktionen.(Bild:  Zietz – »kfz-betrieb«)
In der Werkhalle der Kfz-Innung Unterfranken verfolgten die Teilnehmer des ersten Praxistags gespannt den Einsatz neuer Geräte und Funktionen.
(Bild: Zietz – »kfz-betrieb«)

Praktische Vorführungen am echten Werkstattarbeitsplatz und Informationen aus erster Hand – das machte den Praxistag des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern aus. Bei der Premiere der Veranstaltung in der Werkhalle der Kfz-Innung Unterfranken in Würzburg waren 15 Firmen und Kooperationspartner des bayerischen Verbands anwesend. Sie boten praktische Vorführungen, Fachvorträge und Infostände.

Matthias Pfau, Leiter der Betriebsberatung beim Kraftfahrzeuggewerbe Bayern, demonstrierte beispielsweise mit Mike Richter von der Firma Diagnosetechnik Richter ein Autel-Diagnosegerät für Fahrerassistenzsysteme. Gerade die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen, zum Beispiel nach dem Einbau einer neuen Frontscheibe, erfordert gute Fachkenntnisse, damit alle Systeme wieder korrekt arbeiten.

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Wie das funktioniert, führte Richter vor. Er verband das Gerät mit einem Van, um dann die Kamera und das Radar zu kalibrieren. Die Bildschirmanzeige des Testers wurde via Beamer auf die Leinwand übertragen.

„Wir haben dank der Unterstützung unserer Partner ein breit aufgestelltes Programm“, sagte Pfau. „Egal ob Batteriechecks für Elektrofahrzeuge, neue Partikelzähler, IT-Sicherheit oder eben die Arbeit an Fahrerassistenzsystemen: Das sind heute alles Themen, die den Betrieben vor Ort gerade unter den Nägeln brennen. Das zeigen auch die vielen Fragen, die gestellt werden.“

Für den Teilnehmer Stefan Hilger etwa war dieses Gesamtpaket der Grund, die rund drei Fahrtstunden vom oberbayerischen Aying nach Würzburg auf sich zu nehmen. „In der Vergangenheit gab es so eine Veranstaltung ja nicht. Die Idee dazu ist gut, und es hat sich gelohnt, einmal durch ganz Bayern herzufahren“, sagte Hilger, der als Kfz-Technikermeister und -Betriebswirt sowie als Sachverständiger über mehr als 25 Jahre praktische Erfahrung im Kfz-Gewerbe verfügt.

Er nutzte den Praxistag auch für persönliche Gespräche – sowohl mit den Betriebsberatern des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern als auch mit Kollegen und Ausstellern: „Das Umfeld der Veranstaltung mit verschiedenen Bereichen für Vorführungen, Vorträge und für die Infostände ist sehr angenehm. Da konnte ich direkt ins Gespräch kommen. Das geht auf großen Messen oft nicht so gut.“

Die Reaktionen auf den ersten Praxistag waren sehr positiv – sowohl von den Teilnehmern als auch von den Kooperationspartnern und Ausstellern. „Es waren spannende Vorträge, und es gab gute Gespräche“, sagte beispielsweise Michael Bredow vom LED-Leuchtenhersteller Ontopx.

Eine Wiederauflage des Praxistags soll es in jedem Fall geben. Da ist sich das Team der Betriebsberatung beim Kraftfahrzeuggewerbe Bayern, bestehend aus Thomas Brückner, Sven Polster und Matthias Pfau, sicher. „Anfang 2024 werden wir den nächsten Praxistag ausrichten“, sagte Pfau. Vorher soll es eine Feedback-Runde unter den Teilnehmern zum Programm geben, um dem Motto der Veranstaltung gerecht zu werden: „Aus der Praxis – für die Praxis“.

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