Klassikwelt Bodensee Von Vielfalt und Leidenschaft

Von Steffen Dominsky 1 min Lesedauer

Zufriedene Gesichter in Friedrichshafen: Zum 18. Mal ging kürzlich die Klassikwelt Bodensee über die Bühne. Besucher lockte diese vor allem mit ihrem breitgefächerten Angebot ein historischer Mobilität an.

Mit rund 300 Rennfahrzeugen war das Vintage-Demo-Racing ein echtes Highlight der diesjährigen Klassikwelt Bodensee.(Bild:  Messe Friedrichshafen)
Mit rund 300 Rennfahrzeugen war das Vintage-Demo-Racing ein echtes Highlight der diesjährigen Klassikwelt Bodensee.
(Bild: Messe Friedrichshafen)

Ein ehemaliger Ausstellungsbus für Kühlschränke aus den 60er-Jahren, ein seltener BNC Monthlery von 1928 und draußen auf dem Messerundkurs fahren historische Tourenwagen um die Wette: Die Klassikwelt Bodensee zeigte vom 12. bis 14. Juni einmal mehr die ganze Bandbreite klassischer Mobilität. 40.600 Oldtimer-Fans (2025: 40 300) schauten an drei Messetagen auf dem Friedrichshafener Messegelände vorbei und erlebten historische Fahrzeuge und Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Rund 800 Aussteller bespielten mit ihren Ständen und Exponaten zwölf Messehallen auf den Freigeländen und dem Messe-See und trugen ihren Teil zu einem abwechslungsreichen Programm für alle Altersgruppen bei. „Wie immer“ reisten etliche Besucher mit ihren eigenen Klassikern an und machten die kostenlose Oldtimer-Parkarena wie auch in den Jahren zuvor zu einem lebendigen Treffpunkt der Szene.

Ein echter Augen- und Ohrenschmaus war das Vintage-Demo-Racing mit rund 300 Rennfahrzeugen. Mit dabei waren auch die „Next Gen Classic Racers“, eine Gruppe junger Fahrerinnen und Fahrer, die ihre Begeisterung für historische Rennfahrzeuge an die nächste Generation weitergeben möchte. Außerdem gingen originale DTM-Fahrzeuge und Nachbauten der goldenen Tourenwagen-Ära an den Start. Am Start waren, wie es sich für eine anständige Oldtimermesse gehört, ebenso wieder Sonderschauen, darunter „Vergangene Marken“, „Klassiker der 90er“ sowie historische Busse und Feuerwehrfahrzeuge.

Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr das „Sunset am See“ statt. Nach einem Messestart mit Regenschauern klarte der Himmel pünktlich auf, als sich rund 95 historische Fahrzeuge vom Messegelände auf den Weg zur Uferpromenade in Friedrichshafen machten. Das historische Schiff „Gustav Prym“ auf dem Wasser, eine beeindruckende Flugvorführung der Siai Marchetti und die musikalische Begleitung von Solokünstler King Ralf sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang des ersten Messetages unter Einbindung des Geändes außerhalb des Messegeländes.

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