VW: Erste Fahrt im ID 4

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Es geht weiter über verschiedene Testrecken bis hin zum Handlingkurs, wo der Elektro-VW trotz seines Gewichts von wohl rund 1,8 Tonnen mächtig durch Kehren und Kurven pfeift. Das maximale Drehmoment liegt je nach Motorvariante zwischen 220 und 310 Nm, wobei der ID 4 dank des Hinterradantriebes keinerlei Probleme hat, seine Kraft auf den Boden zu bekommen. Keine Antriebskräfte im Steuer, die bei engen Kurven nerven, wenn auch die Lenkung sehr leichtgängig ist und trotz der optionalen 21-Zoll-Breitreifen mehr Informationen über die Beschaffenheit der Fahrbahn geben könnte.

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Mit wechselnden Fahrprogrammen passt sich das Elektro-SUV bei Gasannahme und Fahrwerk den Wünschen des Fahrers und den Bedingungen auf der Straße an. Wird es schnell und kurvig, geht es in den Sportmodus; sonst ist man im Komfortprogramm bestens bedient.

„Unsere Plattform kann noch mehr Leistung“

Ähnlich souverän sieht es bei hohen Tempi aus. Auf den Rundkurs zieht der ID 4 flotter als erwartet an bis über 140 km/h – mit etwas Luft zur abgeregelten Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h. Von 0 auf Tempo 100 geht es in 8,5 Sekunden. Nur die Sportversion des GTX soll – wie der Skoda Enyaq VRS – im kommenden Jahr 180 km/h schnell sein dürfen. „Unsere Plattform kann noch mehr Leistung“, meint Elektro-Vorstand Thomas Ulbrich.

Die meisten Kunden werden sich jedoch nicht über mehr Leistung freuen, sondern das gute Platzangebot genießen. Dank des 2,77 Meter langen Radstandes sitzt es sich nicht nur vorn, sondern auch im Fond überaus bequem.

Die Instrumente hinter dem Steuer sind wie beim ID 3 zu klein geraten, was durch das große Head-Up-Display nur zum Teil ausgeglichen wird. Besser ist der 12-Zoll-große Bildschirm in der Cockpit-Mitte, über den sich die verschiedenen Funktionen ebenso steuern lassen wie per Sprache oder Lenkrad. „Wir haben sechs Zentimeter mehr Innenraum als das Tesla Model Y, obwohl wir rund 19 Zentimeter kürzer sind“, erläutert Ralf Brandstätter und nimmt damit schon einen der direkten Wettbewerber ins Visier. Das dürften jedoch auch Konzernprodukte sein, denn der Skoda Enyaq und der Audi Q4 sind technisch weitgehend identisch zum Hoffnungsträger der Wolfsburger.

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