VW ID 4 startet vorerst bei 49.950 Euro

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Die beste Reichweite nützt allerdings wenig, wenn es beim Nachladen hapert. Hier haben die VW-Ingenieure entsprechend vorgesorgt und eine maximale Gleichstrom-Ladeleistung von 125 kW installiert. Heißt: Wenn unter optimalen Bedingungen an einem Quick-Charger dieser hohe Strom fließen kann, wären in einer halben Stunde über 300 Kilometer an Reichweite nachgeladen.

Mit dem Kauf des ID 4 erhält der Kunde zudem eine Ladekarte, mit der er europaweit an mehr als 150.000 öffentlichen Ladepunkten „tanken“ kann. Für zu Hause empfiehlt sich auf jeden Fall eine 11-kW-Wallbox, so dass der ID 4 über Nacht dreiphasig bequem und komplett geladen werden kann. Zwar würde auch die normale Haushaltsteckdose funktionieren, doch damit dauert es bei der großen 77-kWh-Batterie rund 40 Stunden. Im Alltag indiskutabel. Volkswagen gibt auf den Energiespeicher eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometer Fahrstrecke. Der Akku darf dabei nicht mehr als 30 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität eingebüßt haben. Ansonsten gibt es einen neuen.

Wie beim ID 3 so sitzt auch beim ID 4 der Basisantrieb hinten. In beiden Editionsmodellen leisten die Elektromotoren jeweils 150 kW/204 PS. Das Drehmoment liegt bei 310 Newtonmeter. Sie sind, wie bei E-Maschinen üblich, quasi vom Stand weg abrufbar. Damit ist stets ein zügiger Sprint garantiert. VW verspricht 8,5 Sekunden von null auf Tempo 100. Um die Batterie zu schonen, hat man die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h limitiert.

Weitere Versionen kommen 2021

Im Laufe des nächsten Jahres will Volkswagen den ID 4 dann in weiteren Leistungsstufen anbieten. Als Heckantrieb sind, abhängig von der Batteriegröße, 109, 125 oder 129 kW (148, 170 und 175 PS) möglich. Beim Allradantrieb sitzt zusätzlich ein Elektromotor (75 kW/102 PS) auf der Vorderachse.

Höchst modern gestaltete VW den Innenraum des ID 4. Physische Schalter und Taster sind passé. Das Cockpit wirkt klar, aufgeräumt und puristisch, dominiert vom großen Touch-Display in der Armaturenbrettmitte. Zusätzlich ist ein Head-up-Display mit Augmented Reality möglich. So können beispielsweise Abbiegepfeile des Navigationssystems in die Windschutzscheibe gespiegelt werden, als würden sie optisch direkt auf der Straße liegen. Und damit der ID 4 stets auf neuesten Stand der Digitalisierung bleibt, wurde seine Software-Architektur so konzipiert, dass sie über das Mobilfunknetz update-fähig ist – ganz so wie bei einem Smartphone.

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