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VW Nutzfahrzeuge schließt Modellwechsel ab

| Autor / Redakteur: Stephan Richter /

VW Nutzfahrzeuge will mit den neuen Modellen des T5, des Caddy sowie dem neuen Amarok die Marktanteile in Deutschland auf hohem Niveau halten. Zusätzlich setzt das Unternehmen auf internationales Wachstum.

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Harald Schomburg, Vorstand Marketing und Vertrieb bei VW Nutzfahrzeuge
Harald Schomburg, Vorstand Marketing und Vertrieb bei VW Nutzfahrzeuge
( Archiv: Vogel Business Media )

VW Nutzfahrzeuge hat 2010 seine Modellpalette modernisiert und mit dem Amarok eine weitere Baureihe am Markt etabliert. „Die Händler sind heiß auf das neue Modell“, sagte Harald Schomburg, Mitglied des Markenvorstands für Vertrieb und Marketing bei VW Nutzfahrzeuge, gegenüber »kfz-betrieb ONLINE«. Bislang fertigte das Unternehmen den Amarok nur mit Doppelkabine, auf der IAA in Hannover feierte aber bereits die Single-Cab-Variante ihre Weltpremiere.

Weltweit stiegen die Auslieferungszahlen aller Baureihen bis Ende November um 21,8 Prozent (390.700 Einheiten) gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland profitiert der Handel vom neuen Caddy, dennoch verzeichnet das Unternehmen leicht rückläufige Zahlen. „Unsere Auftragseingänge entwickeln sich jedoch sehr gut. Wir haben den Modellwechsel hinter uns und starten jetzt durch“, erwartet Schomburg.

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Nachfrage nach Stadtlieferwagen steigt

Dabei verweist Schomburg auf die Blue-Motion-Technologie, die VW Nutzfahrzeuge neben ESP und einer Start-/Stop-Technik für alle seine Fahrzeuge anbietet. Mit effizienten und umweltschonenden Fahrzeuge spricht das Unternehmen neue Gewerbekunden an. „Die Nachfrage nach sparsamen Stadtlieferwagen steigt deutlich“, berichtet Schomburg. Der neuer Transporter mit Blue-Motion-Technologie benötige einen halben Liter weniger Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer als das Serienmodell und habe den Durchschnittsverbrauch auf 6,8 Liter gesenkt. „Damit ist das Modell unser sparsamster Transporter aller Zeiten.“

Seit 2009 erprobt VW Nutzfahrzeuge eine E-Version des Caddy. „Wir arbeiten an einer bezahlbaren und funktionierenden Technologie, um Fahrzeuge ohne Einschränkungen anbieten zu können“, so Schomburg. Im Stadtverkehr seien die vollelektrischen Antriebe vielleicht denkbar. Über Land aber werde ein Dieselmotor noch nicht zu schlagen sein, ist sich Schomburg sicher.

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