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VW und Porsche rufen knapp 230.000 Autos zurück

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Christoph Seyerlein

Bei mehreren Modellen von VW und Porsche könnten Airbags und Gurtstraffer nicht ordnungsgemäß funktionieren. Die beiden Marken starten deshalb einen großen Rückruf. In Deutschland sind zehntausende Kunden betroffen.

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(Bild: Volkswagen)

VW und Porsche rufen weltweit zahlreiche Fahrzeuge zurück. In den VW-Modellen Tiguan, Sharan und CC sowie in den Porsche-Modellen 911, Boxster, Cayman und Panamera macht das Airbag-Steuergerät unter Umständen Probleme. In einem solchen Fall könnten die Luftkissen sowie die Gurtstraffer ohne Unfall auslösen oder bei einem Unfall versagen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind bei VW zwei Fälle mit ungewollter Airbag-Auslösung und ein Fall mit ungewollter Gurtstraffer-Auslösung bekannt.

„Grund für die fehlerhafte Erkennung eines vermeintlichen Impacts sind nicht ordnungsgemäß funktionierende Kondensatoren“, erklärte ein VW-Sprecher auf Nachfrage. Die Wolfsburger aktualisieren daher weltweit bei über 203.000 Fahrzeugen die Software des Steuergeräts. Der unter dem Aktionscode „69Z5“ laufende Rückruf betrifft in Deutschland knapp 51.200 Fahrzeuge aus dem Baujahr 2015.

Bei Porsche umfasst die Maßnahme „AKB4“, bei der den KBA-Angaben zufolge das Steuergerät gegebenenfalls auch ersetzt wird, 3.882 Exemplare der Baujahre 2016 und 2017, weltweit sind es 23.541. Dazu gibt es auch eine Hotline des Herstellers für Fragen zum Rückruf unter der Rufnummer 0800/3560911.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist