VW Up: Kleiner mit großem Potenzial

Redakteur: Gerd Steiler

Der neue VW-Mini soll im Dezember in den Handel kommen. Angetrieben wird der 3,54 kurze Viersitzer von einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit 44 kW/60 PS bzw. 55 kW/ 75 PS. Der Elektro-Up soll 2013 folgen.

VW Up - ab Dezember im Handel: Angetrieben wird der 3,54 kurze Viersitzer von einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit 44 kW/60 PS bzw. 55 kW/ 75 PS. Der Elektro-Up soll 2013 folgen.
VW Up - ab Dezember im Handel: Angetrieben wird der 3,54 kurze Viersitzer von einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit 44 kW/60 PS bzw. 55 kW/ 75 PS. Der Elektro-Up soll 2013 folgen.
( VW )

Anfang Dezember schickt Volkswagen seinen neuen Lifestyle-Kleinwagen „Up“ an den Verkaufsstart. Jetzt hat der Wolfsburger Hersteller erste Details über den neuen „Up“ bekannt gegeben.

Demnach wird der neue VW-Mini von einem neu entwickelten Dreizylinder-Benzinmotor angetrieben, der in den Leistungsstufen 44 kW/60 PS und 55 kW/ 75 PS angeboten wird. Der Durchschnittsverbrauch in der BlueMotion-Version (u.a. mit Start-Stopp-Automatik) liegt den Angaben zufolge bei 4,2 l/100 km beziehungsweise und 4,3 l/100 km. Beide 1,0-Liter-Motoren unterböten damit die Emissionsgrenze von 100 g/km CO2. heißt es. Ein Erdgasmotor mit einer Leistung von 50 kW/68 PS soll folgen. Dessen Durchschnittsverbrauch von 3,2 kg/100 km (Gas) entspreche einem CO2-Wert von 86 g/km. Fest eingeplant sei für das Jahr 2013 zudem ein Up mit Elektroantrieb.

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Erster Mini mit „City-Notbremsfunktion“

Für zusätzliche Sicherheit im Up sorgt die optional erhältliche City-Notbremsfunktion. Sie wird automatisch bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h aktiv und registriert per Lasersensor die Gefahr einer drohenden Kollision. Je nach Tempo und Situation kann die Notbremsfunktion via automatischem Bremseinsatz die Unfallschwere reduzieren oder sogar den Aufprall vermeiden.

Da der Up „für jederman erschwinglich“ sein soll, bietet VW für den neuen Mini das neue Finanzierungsmodell „AutoCredit2“. Dank seiner „flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten“ soll es dem Kunden „größere finanzielle Spielräume“ schaffen und „das Fahren eines sicheren und sparsamen Neuwagens für viele Menschen erreichbarer denn je“ machen, heißt es. Der Käfer lässt grüßen. Konkrete Preise für den Up nannte VW zwar noch nicht. Das Basismodell soll Medienberichten zufolge aber deutlich unter 10.000 Euro kosten.

Gepäckabteil fasst bis zu 951 Liter

Der 3,54 Meter lange, 1,64 Meter breite und 1,48 hohe VW-Mini bietet Herstellerangaben zufolge wegen seines extrem langen Radstands von 2,42 Metern „maximalen Raum auf minimaler Fläche“. Im Innenraum gibt es laut Mitteilung genügend Platz für vier Passagiere. Das Gepäckabteil fasst im Normalzustand bis zu 251 Liter. Bei komplett umgeklappter Rücksitzlehne wächst das Ladevolumen auf bis zu 951 Liter.

Neben den Ausstattungslinien „Take Up“ (Einsiegsversion), „Move Up“ (Komfortversion) und „High Up“ (Topversion) wird es für den neuen VW-Mini direkt zur Markteinführung zudem zwei weitere veredelte Modelle auf Basis der Topversion „High Up“ geben - „Up black“ und „Up white“. Angeboten werden darüber hinaus individuell orderbare Features wie etwa die speziellen „Up-Boxes“ für Einkauf, Reise oder Kinder an Bord.

Außerdem verfügt der UP über ein intelligentes Infotainmentsystem, das der Besitzer via Apps auf sein persönliches Profil zuschneiden kann. Das gemeinsam mit dem Nvigationsspezialisten „Navigon“ entwickelte Portable Infotainment Device (PID) „maps + more“ verschmilzt den Angaben zufolge die Bordfunktionen Navigation, Telefon, Information und Unterhaltung zu einer Einheit. Das PID wird einfach oberhalb der Mittelkonsole eingeklickt und verknüpft maps + more so mit dem Netzwerk des Autos.

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