VW verkauft erste ID3-Modelle ab 17. Juni

Autor: Christoph Seyerlein

Das Ende der Saga, ob und wann der VW ID 3 nun wirklich kommt, ist in Sicht: Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann kündigte heute an, dass die Wolfsburger ab dem 17. Juni Bestellungen für die 1st-Edition des Autos annehmen. Einige Fragen bleiben aber noch offen.

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Im Sommer soll der VW ID 3 auch auf den Straßen zu sehen sein.
Im Sommer soll der VW ID 3 auch auf den Straßen zu sehen sein.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Der Marktstart des VW ID 3 rückt näher: Wie Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann am Dienstag bei Twitter und LinkedIn mitteilte, können „Pre-Booker“ ab dem 17. Juni ihre Bestellung eines ID 3 1st-Edition abschließen. Jene Verbraucher – von denen es bisherigen VW-Angaben zufolge deutlich über 30.000 gibt – hatten mit einer Reservierungsgebühr von 1.000 Euro ihr Interesse beim Hersteller hinterlegt, zu den ersten Käufern des Autos gehören zu wollen. Die Prebooker sollen nun in Kürze von ihren jeweiligen VW-Händlern kontaktiert werden, kündigte Stackmann an.

Bis diejenigen, die sich nun auch tatsächlich für einen Kauf des ID 3 entscheiden, ihr Auto ausgeliefert bekommen, dürften im Anschluss noch einige Wochen vergehen. Und auch zu den letztendlichen Preisen und Leasingraten machte Stackmann noch keine Angaben.

Die heutige Ankündigung deutet aber zumindest darauf hin, dass VW seinen Plan, das Modell im Sommer 2020 auf den Markt bringen zu wollen, einhalten kann. Probleme mit der Fahrzeugsoftware hatten daran immer wieder Zweifel geschürt. Zuletzt hatte Konzernchef Herbert Diess von großen Fortschritten in dem Zusammenhang berichtet. Es gehe nun nur noch um den letzten Feinschliff, bekräftigte Stackmann kurze Zeit später.

Unklar bleibt nach Stackmanns Aussagen vom Dienstag aber weiterhin auch, wann mit dem Start der Serienmodelle des Fahrzeugs zu rechnen ist.

Start des Agenturvertriebs rückt näher

Für die VW-Händler in Deutschland wird die Markteinführung des ID 3 mit dem Beginn des Agenturvertriebs einhergehen. Darauf haben sich Hersteller und Partnerverband verständigt. Den Kaufvertrag schließen Kunden somit direkt mit Volkswagen. Dabei geben sie allerdings einen „Preferred Dealer“ an. Jener Händler erhält für seine erbrachten Vermittlungsdienstleistungen rund um das Auto eine fixe Marge.

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Fachredakteur Next Mobility