Plug Van Wechseleinsatz für Kastenwägen

Autor: Dr. Holger Schweitzer

In fünf Minuten wird aus fast jedem Kastenwagen eine mobile Werkstatt: Das verspricht der Hersteller Plug-Van mit seinem modularen Konzept für Einbauten.

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Das Plug-Van-Werkstattmodul kann dank eines eingebauten Fahrwerks von einer Person ein- und ausgebaut werden.
Das Plug-Van-Werkstattmodul kann dank eines eingebauten Fahrwerks von einer Person ein- und ausgebaut werden.
(Bild: Plug Van)

Eingeschoben anstatt fest eingebaut: Das Werkstattwagen-Modul des Berliner Herstellers Plug-Van passt nach Firmenangaben in nahezu jeden 3,5 Tonnen-Kastenwagen – und kann von nur einer Person in fünf Minuten montiert werden. Mit dem Konzept will der Hersteller unter anderem Handwerker ansprechen, die Mietfahrzeuge nutzen oder eigene Kastenwagen für unterschiedliche Zwecke einsetzen wollen.

Wie das Unternehmen erklärt, ist das Modul mit einem ein- bzw. ausklappbaren Fahrwerk integriert. Damit könne man laut Jörg Kortmann, Geschäftsführer von Plug-Van, die Module alleine und ohne weitere Hilfsmittel ein- bzw. ausbauen. Auch Änderungen am Basisfahrzeug seien nicht erforderlich. Optional könne das Modul mit einem Gabelstapler beladen werden, so die Berliner Firma. Damit das Modul auf die jeweilige Fahrzeugbreite angepasst werden kann, ist es mit ausfahrbaren Seitenausschüben versehen.

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Die Maße des Moduls gibt der Hersteller mit einer Länge von 2,09 Metern, einer Höhe von 1,70 Metern sowie einer Breite von 1,28 Metern (eingefahren) und bis zu 1,88 Meter (ausgefahren) an. Mit Stützen ist das Modul bis zu 2,05 Meter hoch – abhängig von der Höhe der Ladekante des Basisfahrzeugs.

Bei den passenden Basisfahrzeugen nennt die Firma unter anderem die Modelle VW Crafter, Fiat Ducato, Opel Movano, Iveco Daily sowie Hyundai H350. Auch der Ford Transit sei ein geeignetes Fahrzeug, allerdings nicht in der Custom-Variante.

Konfiguration von Werkbank bis Bett möglich

Die Zusammensetzung der Module können sich Kunden dem Unternehmen zufolge individuell konfigurieren. Demnach seien konventionelle Komponenten wie Werkbänke, Schranksysteme und Schubladen mit marktüblichen Werkzeugcontainern ebenso wählbar wie das Installieren einer Motorradhalterung oder eines Betts. Der Modulhersteller bietet zudem eine Elektroinstallation mit einem 220-V-Anschluss und USB-Steckdose an, damit Nutzer beispielsweise Elektrowerkzeuge im Modul laden können.

Wie das Unternehmen informiert, werden die Module in Berlin gefertigt und sind ab einem Preis von 8.890 Euro (zzg. MwSt.) erhältlich.

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Redakteur, Ressort Technik, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG