Weiterbildung für Berufsschullehrer

Redakteur: Johannes Büttner

Bosch koordiniert die kostenlosen Fortbildungsangebote der Automobilindustrie für Berufsschullehrer. Die Seminare sollen dafür sorgen, dass der Unterricht stets auf dem Stand der Technik bleibt.

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Die Entwicklungszyklen in der Kfz-Technik werden immer kürzer. Vor allem die wachsende Zahl elektronischer Komponenten in modernen Kraftfahrzeugen hat die Automobilproduktion und damit auch die Anforderungen an die Kfz-Werkstätten verändert.

Damit die Ausbildung an den Berufsschulen mit den modernen Entwicklungen Schritt halten kann, bietet die deutsche Automobilindustrie seit über 20 Jahren kostenlose Fortbildungsseminare für Berufsschullehrer an.

Bosch koordiniert Inhalte und Umfang des umfangreichen Seminarangebotes der Hersteller, Importeure und einiger Zulieferer. 2010 können rund 760 Berufschullehrer an einem der über 60 Fortbildungsseminare teilnehmen.

11.000 Berufsschullehrer wurden bereist geschult

Das koordinierte Programm zur Berufschullehrerfortbildung besteht schon seit 1986. Von Anfang an waren die deutschen Hersteller sowie Bosch und einige andere Zulieferer dabei, seit 2003 beteiligen sich auch die Automobilimporteure daran. Ein Multiplikatorensystem soll gewährleisten, dass möglichst viele Berufschullehrer erreicht werden: Die Kultusministerien der Länder benennen die Berufschullehrer, die als Multiplikatoren an den speziellen Fortbildungsseminaren der Industrie teilnehmen. Über 11.000 Berufsschullehrer wurden so seit 1986 in Deutschland geschult.

Ausgestattet mit den Seminarunterlagen und einem Trainer-Leitfaden sind sie dann in der Lage, das erworbene Wissen an ihre Kollegen in den Berufsschulen weiterzugeben. Da die Multiplikatoren im Schnitt sieben Berufschullehrer erreichen, profitierten bislang rund 77.000 Lehrer von dem Programm.

Moderne Prüftechnik für die Berufsschulen

Bosch unterstützt die Schulen außerdem mit einem umfangreichen Angebot an Prüftechnik. Damit können die Auszubildenden Kfz-Diagnose, Prüfabläufe und den Umgang mit moderner Kfz-Elektronik in der Berufschule praktisch üben. Über 90 Prozent der Berufsschulen für Kfz-Technik sind mit Prüftechnik von Bosch und dem Werkstatt-Softwarepaket Esitronic ausgestattet.

In Deutschland beteiligen sich alle heimischen Pkw-Hersteller an der Fortbildung, außerdem die Motorrad-Sparte von BMW, die Nutzfahrzeughersteller Evo-Bus, Iveco, MAN und Mercedes sowie die Importeure Honda, Mazda, Nissan, Peugeot, Renault und Toyota. Neben Koordinator Bosch tragen zudem die Zulieferer Continental Teves, Kolbenschmidt/Pierburg, Webasto und ZF mit Seminarinhalten zum umfangreichen Angebot bei. Seit 2007 wird das erfolgreiche Konzept auch in Tschechien und Spanien umgesetzt, in Chile wird es derzeit eingeführt.

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