Teilelogistik Wenn der Roboter Teile in die Werkstatt bringt

Von Jan Rosenow

Am Standort Saarbrücken der Torpedo-Gruppe verbindet ein autonomes Transportfahrzeug das Lager und die Hebebühnen. Doch der Roboter ist nicht die einzige gute Idee, mit der das Unternehmen sein Servicegeschäft voranbringt.

Der Lieferroboter des dänischen Herstellers MIR fährt auf seiner festgelegten Route nacheinander die Mechaniker-Arbeitsplätze an.
Der Lieferroboter des dänischen Herstellers MIR fährt auf seiner festgelegten Route nacheinander die Mechaniker-Arbeitsplätze an.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb« )

Zugegeben: Der Roboter, der im Mercedes-Benz-Autohaus Torpedo Garage in Saarbrücken durch die Werkstatt rollt, sieht nicht so rund und niedlich aus wie R2D2 aus der Star-Wars-Reihe. Er ist einfach ein selbstfahrendes Regal, das die Ersatzteile aus dem Lager zu den Arbeitsplätzen der Monteure bringt. Lediglich in den runden „Augen“ des Warnlichts lässt sich, wenn man will, so etwas wie ein Gesicht erkennen.

Und doch fällt es schwer, ihn nicht zu mögen, so unbeirrt, wie er sich seinen Weg durch die 10.000 Quadratmeter große Werkstatt bahnt und dabei vorsichtig den Besuchern ausweicht, die ihm den Weg versperren. Und als Teiledienstleiter Peter Zender berichtet, dass der kantige Kollege einmal über eine Rampe gefahren und dabei abgestürzt sei, befiel die Zuhörer regelrecht Mitleid.