Willy Tiedtke: Keine Zukunft für den Hauptstandort

Autor: Christoph Seyerlein

Die Betriebe des insolventen Hamburger Volkswagen-Händlers Willy Tiedtke am Friedrich-Ebert-Damm 118 stehen leer. Nach der gescheiterten Übernahme durch Auto Wichert hat sich allem Anschein nach keine Alternativ-Lösung gefunden.

(Bild: Achter / »kfz-betrieb«)

Der Hauptstandort des insolventen Hamburger Volkswagen-Händlers Willy Tiedtke hat allem Anschein nach keine Zukunft. Nachdem sich kein Investor gefunden hat und das Insolvenzgeld Ende Februar ausgelaufen ist, stehen die VW-, Skoda- und Audi-Betriebe am Friedrich-Ebert-Damm 118 leer. Wählt man die bisherige Telefonnummer der Tiedtke-Zentrale, erhält man die Information, dass der Geschäftsbetrieb am Friedrich-Ebert-Damm zum 28. Februar 2019 eingestellt wurde.

Mehrere voneinander unabhängige Quellen bestätigten im Gespräch mit »kfz-betrieb«, dass sich für die Autohäuser keine Lösung gefunden habe. Darauf deutet auch hin, dass die beiden Rechtsanwälte Thorsten Bieg und Gerrit Hölzle von der Kanzlei Görg, die die Geschäftsführung bei Willy Tiedtke für die Dauer des Insolvenzverfahrens übernommen hatten, trotz mehrerer Anfragen zu keiner Stellungnahme bereit waren.

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Entwicklungsredakteur