Jürgen Hasler „Wir hoffen, dass das zugesagte Fördervolumen ausreicht“

Von Doris S. Pfaff 8 min Lesedauer

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2025 war für das Kfz-Gewerbe ein Krisenjahr. 2026 will der ZDK an seinen Erfolg wieder anknüpfen. Das bringt neben der Neuaufstellung auch inhaltlich einige heiße Eisen mit sich, wie Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler im Interview erläutert.

ZDK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler setzt die bisherige Lobbyarbeit des Kfz-Gewerbes in Berlin und Brüssel fort. Sein Anspruch ist dabei, als die Stimme des Kfz-Gewerbes wahrgenommen und gehört zu werden. (Bild:  ZDK)
ZDK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler setzt die bisherige Lobbyarbeit des Kfz-Gewerbes in Berlin und Brüssel fort. Sein Anspruch ist dabei, als die Stimme des Kfz-Gewerbes wahrgenommen und gehört zu werden.
(Bild: ZDK)

Herr Hasler, die ZDK-Prognose für das laufende Jahr fällt deutlich optimistischer aus als die des VDA – insbesondere mit Blick auf den Absatz von Elektrofahrzeugen. Worauf gründet sich dieser Optimismus?

Jürgen Hasler: Zugegebenermaßen blicken wir sehr optimistisch auf das Jahr 2026. Politische Impulse, ein breiteres E-Modellangebot und die steigende Alltagstauglichkeit durch den fortschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur dürften der Nachfrage nach E-Autos deutlich Auftrieb geben. Allerdings befinden wir uns immer noch nicht auf dem Niveau der Neuzulassungen vor der Coronakrise. Das heißt, im Automobilmarkt fehlen uns rund eine halbe Million Fahrzeuge bei den Neuzulassungen, was die gesamte Automobilwirtschaft in Deutschland nach wie vor hart trifft.