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ZF entwickelt keine Verbrenner-Komponenten mehr

Autor: Jens Scheiner

ZF legt den Fokus künftig noch stärker auf die Elektromobilität. Reine Verbrennertechnik entwickelt der Konzern nicht mehr. Das schlägt sich auch im Vorstand des Zulieferers nieder.

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(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

Der Automobilzulieferer ZF legt seinen Fokus künftig noch stärker auf elektrifizierte Antriebe: Das Unternehmen eine neue Division, die sich aus den bisherigen Bereichen Pkw Antriebstechnik und E-Mobility zusammensetzt. Antriebskomponenten für Verbrenner will der Konzern nicht mehr entwickeln. Neue Produkte soll es ausschließlich für Plug-in-Hybride und rein elektrisch fahrende Fahrzeuge geben.

Die Leitung der neuen Division übernimmt Stephan von Schuckmann, der aktuell die ZF-Division Pkw Antriebstechnik führt. Der 46-Jährige rückt damit zum 1. Januar 2021 in den ZF-Vorstand auf und folgt auf Michael Hankel, der nach 17 Jahren in den Ruhestand geht.

Stephan von Schuckmann leitet zum 1. Januar 2021 die neue Division für elektrifizierte Pkw-Antriebe bei ZF.
Stephan von Schuckmann leitet zum 1. Januar 2021 die neue Division für elektrifizierte Pkw-Antriebe bei ZF.
(Bild: ZF)

Stephan von Schuckmann leitet seit Herbst 2018 die Division Pkw Antriebstechnik mit Sitz in Saarbrücken. Der Betriebswirt war 2003 in den ZF-Konzern eingetreten und hatte seitdem verschiedene Leitungspositionen inne, unter anderem als kaufmännischer Geschäftsführer der ZF Lenksysteme Hungária sowie als Leiter des Geschäftsfelds Global Aftermarket und Kleinserien bei ZF Lenksysteme. 2015 wechselte von Schuckmann als Senior Vice President für Finanzen, Controlling, IT und Prozess-Management in die Division Pkw Antriebstechnik, bevor er deren Leitung übernahm.

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 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE