Zielgruppenansprache: Auf den Hund kommen

Von Julia Mauritz

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Ein Servicemobil für den Vierbeiner, eine Hundemesse im Autohaus oder die Präsentation von Transportlösungen für das Fahrzeug: Es gibt viele interessante Möglichkeiten, die kaufkräftige Zielgruppe Hundebesitzer zu erreichen.

Zur ersten Hamburger Hundemesse bei Auto Wichert in Hamburg strömten gut 6.000 Besucher.(Bild:  Agentur atw)
Zur ersten Hamburger Hundemesse bei Auto Wichert in Hamburg strömten gut 6.000 Besucher.
(Bild: Agentur atw)

Wer als Nicht-Hundebesitzer das erste Mal einen der großen Fachmärkte für Heimtierbedarf oder eine der immer zahlreicheren Hundeboutiquen betritt, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen: Neben Biofutter, das Sterneköche zusammengestellt haben, und getrocknetem Büffelfleisch aus den USA mit einem Kilopreis von gut 50 Euro stapeln sich dort Designnäpfe, Halsbänder mit Swarovski-Kristallen, Hundecouchs aus echtem Leder und Transportboxen aus Aluminium für mehrere Hundert Euro.

Der Handel mit Nahrung, Zubehör und Dienstleistungen für die knapp acht Millionen in Deutschland lebenden Hunde boomt seit Jahren und ist ein Milliardengeschäft. Rund 15.000 Euro gibt ein Hundebesitzer im Lauf eines Hundelebens aus. Hundebesitzer sind erwiesenermaßen eine kaufkräftige Zielgruppe: Zwei Drittel von ihnen haben beispielsweise Wohneigentum und die meisten auch ein „Hundeauto“. Da wundert es, warum es in Deutschland praktisch keine Autohäuser gibt, die diese Zielgruppe marketingwirksam ansprechen, beispielsweise über Events, besondere Dienstleistungen oder den aktiven Verkauf von Hundezubehör.