5.000 m² mehr für BMW-Reisacher in Landsberg

Autor: Stephan Richter

Drei Millionen Euro hat die Autohausgruppe Reisacher in ihren zuletzt stark gewachsenen Standort in Landsberg investiert. Unter anderem wurde die Werkstatt komplett erneuert.

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Peter Reisacher (l.) und Franz Thurner (BMW) bei der Eröffnungsfeier in Landsberg.
Peter Reisacher (l.) und Franz Thurner (BMW) bei der Eröffnungsfeier in Landsberg.
(Foto: Reisacher)

Die BMW-Autohausgruppe Reisacher hat ihren Standort in Landsberg ausgebaut. Diese Investition ist dem starken Wachstum der bayerischen Filiale geschuldet. Seit der Eröffnung im November 2007 hat das Autohaus sein Team von ursprünglich zwölf auf 50 Mitarbeiter ausgebaut. Zudem hat das Unternehmen von 2007 bis 2012 seinen Neuwagenabsatz von 106 auf 344 Einheiten gesteigert und sich im Gebrauchtwagengeschäft von 204 auf 856 Fahrzeuge verbessert. Für 2012 rechnet der Standort Landsberg mit einem stabilen Markt (NW: 425, GW: 800) und zirka 10.000 Werkstattdurchgängen.

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Bereits im Februar hatte Reisacher das Grundstück von 8.500 m² auf 13.730 m² erweitert und das Firmengebäude um 2.000 m² aufgestockt.

Zu den Gästen der offiziellen Eröffnung zählten u. a. Landsbergs Bürgermeister Norbert Kreuzer sowie der BMW-Aftersalesleiter Franz Thurner.

Drei Millionen investiert

In achtmonatiger Bauzeit hat das Unternehmen seinen Werkstattbereich komplett erneuert. Dieser verfügt nun über sechs mechanische und fünf elektrische Arbeitsplätze mehr. Dazu kamen unter anderem vier Karosserie-Arbeitsplätze, vier Multi-Lackierarbeitsplätze und eine zusätzliche Portalwaschanlage. Auf dem Außengelände kamen 90 Kundenparkplätze hinzu. Insgesamt hat Reisacher drei Millionen Euro in den Neubau investiert.

95 Prozent Kosten für die Gebäudekühlung sparen

Das Energiekonzept des Autohauses basiert auf der Nutzung von Wärme und Kälte aus dem Grundwasser über eine Brunnenanlage. Im Winter sollen zwei redundante Wärmepumpen die Heizwärme auf die notwendige Temperatur bringen; im Sommer sorge das zehn Grad kalte Grundwasser für angenehme Kühlung, heißt es von Unternehmensseite. Reisacher spare somit gegenüber einer konventionellen Heizung zirka 50 Prozent der Heizkosten, 95 Prozent der jährlichen Kosten bei der Gebäude-Kühlung und 65 Prozent des CO2-Ausstoßes.

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