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70 Jahre Abarth: Im Zeichen des Skorpions

| Autor: Andreas Wehner

Am 31. März 1949 gründete der gebürtige Wiener Carlo Abarth zusammen mit dem Rennfahrer Guido Scagliarini die Firma Abarth & C. Das Unternehmen steht seitdem für kompakte Sportwagen auf Fiat-Basis. Eine Sonderausstellung auf dem Genfer Salon beleuchtet seine Geschichte.

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Auf dem Genfer Salon gibt eine Sonderausstellung einen Einblick in die 70-jährige Geschichte von Abarth.
Auf dem Genfer Salon gibt eine Sonderausstellung einen Einblick in die 70-jährige Geschichte von Abarth.
(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Abarth wird 70. Die Geschichte der Marke mit dem Skorpion im Logo begann am 31. März 1949. Damals gründeten Carlo Abarth (1908-1979) und der Rennfahrer Guido Scagliarini die Firma Abarth & C. – und erzielten sofort Rennsporterfolge: Das erste produzierte Fahrzeug war der auf dem Fiat 1100 basierende 204 A, der direkt das 1100 Sport Italian Championship und den Formel-2-Titel gewann. Seitdem ist die Historie von Abarth gespickt mit Rekorden. Der in Wien geborenen Firmengründer strebte von Anfang an nach maximaler Leistung, handwerklicher Perfektion und technischem Fortschritt.

Die Historie von Abarth ist seit Mitte der fünfziger Jahre eng mit Fiat verknüpft. Gemeinsam feierten die beiden Unternehmen 10 Weltrekorde, 133 internationale Rekorde und über 10.000 Einzelsiege. Die Liste der erfolgreichen Fahrzeuge von Abarth ist dementsprechend lang: Von den stromlinienförmigen Rekordfahrzeugen bis hin zum 850 TC, der auf vielen Rennstrecken, darunter auch auf dem Nürburgring, gewinnen konnte. Erwähnt sei an dieser Stelle auch der 2300 S, der in Monza eine ganze Serie von Rekorden aufstellte.

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Seit 1971 ist Abarth vollständig im Besitz von Fiat. Spätestens mit der Zusammenlegung der Motorsportaktivitäten von Abarth und Lancia entwickelte man sich weg vom Serienautobauer und hin zum Rennsportspezialisten. Serienmodelle wurden nur noch gefertigt, wenn es die Homologation für den Motorsport erforderlich machte. Das änderte sich grundlegend erst wieder 2007. Seitdem vertreibt Fiat die besonders sportlichen Versionen seiner Serienmodelle unter der Marke Abarth. Im vergangenen Jahr verkauften die Italiener insgesamt 23.500 Fahrzeuge mit dem Skorpion auf dem Blech.

Das 70-jährige Bestehen feiert Abarth auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März) mit einer Sonderausstellung, die die Geschichte der Marke nachzeichnet. Dazu hat Fiat eine Reihe von Oldtimern aus verschiedenen Sammlungen zusammengetragen, die die Besucher auf einer Sonderfläche in Halle 6 bewundern können.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«