ADAC rückte 2019 rund 3,8 Millionen Mal aus

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Der Automobilclub hat im vergangenen Jahr millionenfach Hilfe auf deutschen Straßen geleistet. Aufgrund des milden Winters verzeichneten die Gelben Engel einen leichten Rückgang der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr.

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Die meisten Pannen sind 2019 mit knapp 42 Prozent auf Probleme mit der Autobatterie zurückzuführen.
Die meisten Pannen sind 2019 mit knapp 42 Prozent auf Probleme mit der Autobatterie zurückzuführen.
(Bild: ADAC/ Martin Hangen)

Im vergangenen Jahr ist der ADAC bundesweit gut 3,8 Millionen Mal ausgerückt, um Autofahrern zu helfen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein leichter Rückgang von vier Prozent. Der Hauptgrund dafür seien die milden Temperaturen im Winter gewesen, teilte der ADAC am Dienstag mit.

Die meisten Pannen sind mit knapp 42 Prozent auf Probleme mit der Autobatterie zurückzuführen. Das liegt nach Angaben des Automobilclubs vor allem an dem durchschnittlich hohen Alter der zugelassenen Fahrzeuge. Der zweithäufigste Grund für Pannen waren mit 17,4 Prozent Probleme mit dem Motor oder der Motorsteuerung. Schwierigkeiten mit der Karosserie, Lenkung, den Bremsen oder dem Fahrwerk lösten insgesamt 15,5 Prozent der Einsätze aus.

Hochphase am Jahresanfang

Laut Kraftfahrt-Bundesamt stieg zum 1. Januar 2019 die Zahl der Elektroautos auf deutschen Straßen um über 50 Prozent auf rund 83.000. Somit gab es auch vermehrt Hilfegesuche in dieser Fahrzeugkategorie. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der ADAC ein Plus von rund 65 Prozent mit etwas über 3.100 E-Autos. Dabei war aber nicht ausschließlich die Antriebsbatterie das Problem, auch andere Pannengründe wie geplatzte Reifen wurden von den Elektroautofahrern genannt.

Vor allem an Tagen mit Dauerfrost musste der ADAC im letzten Jahr häufig auf die Straße: Mit rund 22.000 Einsätzen war der 21. Januar 2019 für die Pannenhelfer der arbeitsreichste Tag des Jahres.

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