Alfredo Altavilla verlässt Fiat Chrysler

Von dpa/jr

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Der langjährige Europa-Chef von FCA, Alfredo Altavilla, nimmt seinen Hut. Am Samstag war bekannt geworden, dass Mike Manley die Nachfolge von Sergio Marchionne antreten wird. Auch Altaville war zuvor als Nachfolger an der Konzernspitze gehandelt worden.

Alfredo Altavilla(Bild:  FCA)
Alfredo Altavilla
(Bild: FCA)

Der langjährige FCA-Europa-Chef Alfredo Altavilla verlässt das Unternehmen. Der Manager werde sich anderen beruflichen Interessen widmen, teilte der Hersteller am Montag in London mit. Altavillas Aufgaben übernimmt vorerst der neue Konzernchef Mike Manley. Um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, soll Altavilla aber noch bis Ende August im Amt bleiben.

Altavilla war als einer der heißesten Kandidaten für den Posten des Konzernchefs gehandelt worden. Doch der 54-Jährige ging leer aus. Den Konzern lenkt nun der bisherige Jeep-Chef Mike Manley, nachdem Marchionne wegen unerwarteter gesundheitlicher Probleme nach einer Schulter-OP abdanken musste.

Die Vertriebspolitik von Alfredo Altavilla wurde in deutschen Händlerkreisen immer wieder als viel zu kurzsichtig bewertet und harsch kritisiert. Zudem führte der Manager eine Personalpolitik fort, die unter anderem ein permanentes Wechselspiel auf den einzelnen Länderchefposten kultivierte. Auch auf andere Personalentscheidungen bei den Importeursgesellschaften soll Altavilla regelmäßig Einfluss ausgeübt haben.

Altavilla gilt als enger Vertrauter Marchionnes. Der Italiener, seit 1990 bei Fiat mit an Bord, hatte im Laufe seiner Tätigkeit für den Autobauer zahlreiche Top-Führungspositionen inne, unter anderem beim übernommenen amerikanischen Autobauer Chrysler. Seit Ende 2012 leitet Altavilla das Geschäft des Herstellers in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten.

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