Automechanika 2026 Alles über einen Stecker

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Wabcowürth präsentiert eine Hardware, mit der freie Betriebe geschützte Lkw-Daten und externe Diagnose-Plattformen künftig ohne Zusatz-Dongles nutzen können.

 Wabcowürth bringt zur Automechanika ein neues Diagnose-Interface mit.(Bild:   Wabcowürth)
Wabcowürth bringt zur Automechanika ein neues Diagnose-Interface mit.
(Bild: Wabcowürth)

Auf der Messe zeigt Wabcowürth seine Diagnoseschnittstelle „W.Easy Connect". Das Gerät unterstützt laut Entwickler die Kommunikationsstandards DoIP und CAN FD. Zum Diagnoseumfang gehören auch elektrische und hybride Nutzfahrzeuge. Über das Secure-Gateway-Portal von Wabcowürth sollen Werkstätten auf geschützte Systeme verschiedener Fahrzeughersteller zugreifen können. Solche Sicherheitslösungen beschränken Diagnosefunktionen und den Zugang zu Steuergeräten auf registrierte Nutzer und freigeschaltete Anwendungen.

Für Mehrmarkenbetriebe gewinnt dieser Zugang an Bedeutung, da zahlreiche Arbeiten eine Authentifizierung beim jeweiligen Hersteller voraussetzen. Das betrifft je nach Fahrzeug unter anderem das Auslesen und Löschen von Fehlercodes, Kalibrierungen sowie das Anlernen oder Codieren von Komponenten.

Das W.Easy-Konzept bindet laut Anbieter die Systemdiagnose von Wabco und die Trailerdiagnose von Haldex ein. Über eine Pass-Thru-Schnittstelle nach SAE J2534 lässt sich außerdem freigegebene OE-Diagnosesoftware nutzen. Zusätzliche herstellerspezifische Kommunikationshardware soll dafür nicht erforderlich sein. W.Easy Connect ist nach Angaben des Unternehmens zudem für die angekündigte Lösung „ZF Pro-Diagnostics" vorbereitet.

Das Messeteam von Wabcowürth präsentiert die Lösung am Stand des Mutterkonzerns Würth in Halle 11, Stand C35.

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