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„Als Lifestyle-Produkt erhält das E-Auto Coolness“

Autor: Andreas Grimm

Die Elektromobilität ist in einigen Mobilitätsfeldern längst Realität und wird nun die Autobranche mit Macht erfassen. Wie der Autohandel den Umbruch managt und seine Zukunft gestaltet, erläutert Markus Emmert vom Bundesverband E-Mobilität im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

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Markus Emmert ist Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbands E-Mobilität und untersucht als Leiter verschiedener Arbeitsgruppen unter anderem die Rolle des Automobilhandels zur Verbreitung des E-Autos.
Markus Emmert ist Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbands E-Mobilität und untersucht als Leiter verschiedener Arbeitsgruppen unter anderem die Rolle des Automobilhandels zur Verbreitung des E-Autos.
(Bild: Bundesverband E-Mobilität)

„Autohaus mit Zukunft?“ lautet provokant der Titel einer Arbeitsgruppe des Bundesverbands E-Mobilität (BEM), die Markus Emmert leitet. Sie untersucht unter anderem, welchen Themen und „stromnahen Inhalten“ sich der Autohandel nun dringend stellen muss. Von den Mitarbeiter-Kompetenzen bis hin zu einem veränderten Vetriebskonzept reichen die Überlegungen der Gruppe.

Redaktion: Sie haben mit der Aussage überrascht, die E-Mobilität sei längst Realität geworden. Wie meinen Sie das?

Markus Emmert: Inzwischen sind die unterschiedlichsten Fahrzeugtypen elektrifiziert, im Zweiradmarkt sind die E-Bikes gar nicht mehr wegzudenken. Die Elektromobilität ist dort ein Massenmarkt und zum Lifestyle-Produkt geworden, die ihre Funktionsfähigkeit vielfach unter Beweis gestellt hat. Nun rücken neue Anwendungen vom Pkw über Lkw bis zur Schifffahrt in den Fokus. Die Machbarkeit steht dabei nicht in Frage, es geht einzig noch ums Machen.

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«