Online-Autoverkauf „Andere Branchen zeigen, wie der E-Commerce wächst“

Das Gespräch führte Martin Achter

Auf Instamotion können Verbraucher Autos direkt online kaufen. Geschäftsführer Nikolas Dešković erläutert im Interview, warum Kunden die Namen der Händler hinter den Fahrzeugen trotzdem nicht erfahren – und wie sich aus seiner Sicht der E-Commerce entwickelt.

Nikolas Dešković ist Geschäftsführer der E-Commerce-Plattform Instamotion.
Nikolas Dešković ist Geschäftsführer der E-Commerce-Plattform Instamotion.
(Bild: Instamotion)

Redaktion: Der Online-Autokauf ist ein Thema, über das im Automobilhandel derzeit viel diskutiert wird. Als Transaktionsplattform sind Sie schon seit einigen Jahren in diesem Feld aktiv. Wie viele Kunden kaufen denn heute bei Ihnen tatsächlich online ein Auto?

Nikolas Dešković: Anders als noch vor einigen Jahren gibt es diesen Markt heute wirklich – und er wächst. Natürlich haben die Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Krise dem Ganzen einen Schub gegeben. Wenn Verbraucher heute bereits teure und zum Teil maßgefertigte Möbelstücke über das Internet kaufen, warum nicht auch Autos? Vor allem, wenn sie das wie bei uns tun können: Die Autos sind bereits versichert und zugelassen mit Lieferung bis vor die Haustür und inklusive 14 Tagen Widerrufsrecht. Wir verkaufen rund einhundert Fahrzeuge pro Woche. Unser Umsatz und Absatz haben sich in den vergangenen Jahren stets verdoppelt, auch weil wir viele neue Services und Funktionen eingeführt und unser Angebot für Kunden damit verbessert haben.