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Audi: Absatz wächst durch Vorjahreseffekt

Autor: Yvonne Simon

Die Ingolstädter haben im September weltweit 4,5 Prozent mehr Autos verkauft. Auf dem deutschen Heimatmarkt wuchsen die Zulassungen dabei um mehr als das Doppelte – allerdings nur aufgrund des WLTP-bedingten Absatz-Einbruches im Vorjahr.

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Der Q3 Sportback soll den Audi-Absatz im vierten Quartal ankurbeln.
Der Q3 Sportback soll den Audi-Absatz im vierten Quartal ankurbeln.
(Bild: Audi)

Der WLTP-bedingte Absatzeinbruch aus dem Vorjahr hat Audi im September ein Absatzplus beschert. Wie die Ingolstädter am Mittwoch bekanntgaben, stiegen die weltweiten Auslieferungen um 4,5 Prozent auf rund 145.400 Einheiten. Im September 2017, ein Jahr vor der Einführung des neuen Prüfzyklus, hatte Audi mit 178.350 Einheiten allerdings noch deutlich mehr Fahrzeuge verkauft. Im Gesamtjahr 2019 bringt es der Autobauer bislang auf 1.357.100 Einheiten, damit liegt Audi noch um 3,6 Prozent hinter den Vorjahreszahlen zurück.

Im vergangenen Monat legte Audi hauptsächlich in Europa zu: 49.550 verkaufte Einheiten bedeuten ein Plus von 33,1 Prozent gegenüber 2018. Auf dem Heimatmarkt Deutschland schossen die Neuzulassungen um 113,4 Prozent auf 14.649. Auch in Frankreich (+30,6 %), Italien (+46,7 %) und Spanien (+64,3 %) zog die Nachfrage stark an. In Großbritannien steht dafür ein Minus von 7,7 Prozent in der Bilanz.

Der Blick auf die außereuropäischen Märkte fällt für Audi weniger erfreulich aus. Ein größeres Wachstum erzielte der Hersteller in Brasilien (+17,1 %). In China schrumpften die Auslieferungen um 3,3 Prozent auf 63.593 Neuwagen. In den USA brachte Audi 16.130 Fahrzeuge auf die Straßen (-16,6 %).

Für das letzte Quartal 2019 gibt sich das Unternehmen optimistisch: „Bis Jahresende starten weitere neue Modelle wie der Q3 Sportback, die unser Produktportfolio weiter stärken und verjüngen“, so Vertriebschefin Hildegard Wortmann.

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 Yvonne Simon

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Redakteurin Management & Handel