Audi-Rückruf: ABS- und ESP-Probleme

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Wehner

Beim A3 des Modelljahres 2009 könnte in Extremsituationen das Steuergerät zur Regelung der Sicherheitssysteme nicht mehr korrekt funktionieren.

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Der Audi A3 muss in die Werkstatt.
Der Audi A3 muss in die Werkstatt.
(Bild: gemeinfrei)

Beim Audi A3 des Modelljahres 2009 kann es zu einer Unterbrechung des Stromflusses an Bausteinen im ABS- und ESP-Steuergerät kommen. Der Hersteller hat daher eine Rückrufaktion für weltweit rund 190.000 Einheiten gestartet. „Die Stabilisierungsfunktion des Fahrzeugs über das Bremsregelsystem kann in fahrdynamischen Grenzsituationen, wie etwa Übersteuern, Untersteuern oder Vollbremsungen nicht mehr gegeben sein“, schilderte ein Sprecher der Marke auf Anfrage die mögliche Folge des Fehlers.

Unfälle im Zusammenhang mit dem Problem seien keine bekannt, hieß es weiter. In der Vertragswerkstatt wird die Software für das ABS-/ESP-Steuergerät aktualisiert. „Der neue Softwareteil überprüft die Funktion des Steuergerätes regelmäßig in kurzen Zeitabständen und zeigt einen möglichen Fehler durch die ABS-/ESC-Kontrollleuchten sofort an“, sagte der Sprecher. Wie viele Fahrzeuge in Deutschland von dem Rückruf mit dem Code „45F5“ betroffen sind, konnte bislang nicht geklärt werden.

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Freier Journalist