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Ausgaben für das Auto bleiben stabil

| Redakteur: Norbert Rubbel

Die Ausgabenbereitschaft der Autobesitzer ist nach wie vor hoch. Dagegen hat das Kaufinteresse an neuen und gebrauchten Fahrzeugen nachgelassen, wie die aktuelle Trend-Tacho-Studie „Konsumentenverhalten“ zeigt.

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Etwa drei Viertel der Fahrzeughalter wollen in diesem Jahr genauso viel Geld für ihre Autos ausgeben wie im Vorjahr.
Etwa drei Viertel der Fahrzeughalter wollen in diesem Jahr genauso viel Geld für ihre Autos ausgeben wie im Vorjahr.
(Bild: Promotor)

Etwa drei Viertel der Fahrzeughalter wollen in diesem Jahr genauso viel Geld für ihre Autos ausgeben wie im Vorjahr. Etwa jeder Fünfte plant sogar höhere Ausgaben für die Neuanschaffung und den Unterhalt (Werkstatt, Zubehör) eines Fahrzeugs.

Zurückhaltender sind die Autofahrer allerdings bei ihrer Kaufplanung hinsichtlich neuer und gebrauchter Fahrzeuge. Nur noch 29 Prozent der Befragten gaben an, sich in den nächsten zwölf Monaten ein Fahrzeug kaufen zu wollen. Vor zwei Jahren waren das noch 40 Prozent.

Für jeweils 37 Prozent der potenziellen Käufer soll es ein Neu- beziehungsweise Gebrauchtwagen sein. Tageszulassungen favorisieren dagegen 18 und Vorführwagen 17 Prozent der Interessenten.

VW verblasst in der Käufergunst

Auf die Frage „Welches Fabrikat würden Sie kaufen?“ nannten 29 Prozent Audi, gefolgt von BMW (26 Prozent) und VW (19 Prozent). In der Beliebtheitsskala liegt VW zwar auf dem dritten Platz. Die Wolfsburger Marke musste aber im Vergleich zu den Vorjahren deutlich Federn lassen. So interessierten sich 2017 noch 28 Prozent der Autokäufer für einen VW.

Auch die Platzierung im Umwelt-Ranking ist für den niedersächsischen Automobilhersteller blamabel. Nur noch fünf Prozent der Befragten meinen, dass VW „besonders umweltfreundliche Autos baut“ (2014: 26 Prozent).

Ein wenig erholt hat sich das Interesse an Dieselfahrzeugen. So würden sich acht Prozent (Vorjahr: 6 Prozent) der Kaufwilligen für einen Selbstzünder entscheiden.

Das Kaufpotenzial für Elektroautos ist dagegen gesunken. Nur noch 42 Prozent (Vorjahr: 49 Prozent) können sich „grundsätzlich vorstellen“, einen Stromer zu kaufen. Für 64 Prozent wäre auch ein Hybridfahrzeug eine Alternative.

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