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Faaren Auto-Abo-Startup holt erfahrenen Auto-Manager Joachim Spahl

Autor: Christoph Seyerlein

Für Volkswagen, Fiat Chrysler und Nissan war Joachim Spahl in den letzten 20 Jahren unter anderem in China und Brasilien aktiv. Jetzt geht es für ihn in die Startup-Welt. Uns hat der 58-Jährige verraten, welche Pläne er mit dem Auto-Abo-Anbieter Faaren verfolgt.

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Joachim Spahl ist neuer General Manager bei Faaren.
Joachim Spahl ist neuer General Manager bei Faaren.
(Bild: Faaren)

Faaren baut sein Führungsteam aus. Und das mit einem in der Autobranche bekannten Namen: Wie das Rottendorfer Startup mitteilte, agiert künftig Joachim Spahl als General Manager.

Der 58-Jährige bringt jede Menge Erfahrung in der Autobranche mit. Unter anderem arbeitete er in Führungspositionen für Nissan Center Europe, Fiat Chrysler und die Volkswagen AG. Nun also der Schritt in die Startup-Welt. Bei Faaren soll er die bestehenden Strukturen weiterentwickeln und die Internationalisierung vorantreiben. Zuletzt hatte Faaren sein Marktgebiet neben Deutschland auf die Schweiz ausgeweitet.

Das in Rottendorf bei Würzburg angesiedelte Unternehmen sieht sich als Abo-Dienstleister für Händler. Faaren kauft anders als viele andere Anbieter keine Fahrzeuge bei Herstellern, um diese dann im Abo anzubieten. Stattdessen bieten die Franken Händlern an, die digitale Customer Journey zu übernehmen und Bestandsfahrzeuge im Abo zu vermarkten.

Joachim Spahl erklärte im Gespräch mit »kfz-betrieb«, er habe sich für die Aufgabe entschieden, da „der Handel gerade in den Zeiten, die auf ihn zukommen, Hilfe gebrauchen kann“. Faaren sei der Abo-Anbieter, der sein Geschäftsmodell im Wettbewerbsvergleich am entschiedensten auf dem Handel aufbaue. „Mich hat außerdem überzeugt, dass das Team sehr jung ist, extrem gut im E-Commerce und sehr hart arbeitet. Hier herrscht eine Ernsthaftigkeit in Kombination mit einer Freude am Job. Und diese Kombination ist mir wichtig.“

Spahl erwartet „massive Konsolidierung“

Der 58-Jährige erklärte im Gespräch zudem, dass er in der Abo-Branche in den kommenden Jahren eine Konsolidierung erwartet. „Und ich bin überzeugt davon, dass Faaren einer der beiden oder drei Anbieter sein wird, der diesen Prozess überleben kann und als Gewinner daraus hervorgeht“, so Spahl.

Der Kontakt zum Startup sei über einen der Shareholder zustande gekommen. Dieser hatte Spahl ursprünglich als Vertriebschef bei Faaren vorgeschlagen. Am Ende habe man aber beschlossen, dass der 58-Jährige als General Manager die Entwicklung des Unternehmens noch besser unterstützen könne.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«