Autohaus „Gute Fahrt“ feiert 50-Jähriges

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Trotz aller Turbulenzen hat das Kfz-Gewerbe noch Erfolgsgeschichten vorzuweisen: Der Betrieb aus Riesa ist seit einem halben Jahrhundert in seiner jetzigen Form im Geschäft.

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Mit einem großen Festakt hat das Autohaus „Gute Fahrt“ im sächsischen Riesa sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Die Geschichte des Riesaer Betriebs reicht allerdings deutlich länger zurück. Heute beschäftigt das Autohaus „Gute Fahrt“ 108 Mitarbeitern, davon 16 Auszubildende.

Das Riesaer Autohaus arbeitet nach strengen Gütekriterien. Dass das Unternehmen diesen Maßstäben auch gerecht wird, zeigte sein Abschneiden beim markenübergreifenden »kfz-betrieb«-Service-Award. Hier belegte die „Gute Fahrt“ 2004 unter 300 beteiligten Autohäusern den achten Platz, im Jahr 2006 sogar Platz drei. Außerdem hat Volkswagen dem Betrieb die Goldende Pyramide für hervorragende Arbeit im Personal-Qualifizierungsmanagement verliehen, Audi vergab zudem den Titel Top-Service-Partner für die Jahre 2008 und 2010.

Vom Sozialismus zur Marktwirtschaft

Die automobile Tradition des Betriebs beginnt im Jahr 1938. Damals übernahmen die Gebrüder Aurich das Gelände eines Marmorwerks und bauten es zu einer Auto-Reparaturwerkstatt und einer Verkaufseinrichtung für Mercedes und DKW um. Nach 1945 konnte Werner Aurich den Betrieb als Kfz-Werkstatt weiterführen. Er handelte mit IFA-Motorrädern, den Autos aus Zwickau und Eisenach, mit F8 und F9 sowie Nutzfahrzeugen des Typs Framo. Später kamen P70, Wartburg, Barkas und verschiedene andere Motorroller hinzu.

1959 wandelte Aurich die Firma in eine Produktionsgenossenschaft des Handwerks um. Damit war die PGH „Gute Fahrt“ geboren. Nach der Wende 1989 entstand daraus die heutige Autohaus Gute Fahrt GmbH. 1990 schloss der inzwischen zum Geschäftsführer bestellte langjährige PGH-Leiter Kurt Hähnichen mit Volkswagen und Audi einen Vertrag über den Handel mit Pkw und Nutzfahrzeugen ab und legte damit den Grundstein für den heutigen Erfolg.

2002 wurde das Autohaus einer der Servicestützpunkte für den Volkswagen Phaeton und übernahm die VW-Autohäuser in Streha und Oschatz.

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