Autohaus Liebe schenkt sich Neubau zum Jubiläum

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Seit 60 Jahre ist der heutige Skoda-Händler in Sangerhausen aktiv. Künftig erwartet der Stammbetrieb des Autohauses Liebe die Kundschaft im aktuellen Erscheinungsbild von Skoda.

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Das Autohaus Liebe präsentiert sich im neuen Gewand.
Das Autohaus Liebe präsentiert sich im neuen Gewand.
(Foto: AH Liebe)

Mit zahlreicher Prominenz und vielen Wegbegleitern hat Thomas Peckruhn die Neueröffnung des nach den neuen Skoda-CI-Vorgaben umgebauten Autohauses Liebe in Sangershausen gefeiert. Der Autohaus-Geschäftsführer, der zudem Vorsitzender des Skoda-Händlerverbands ist, hat nach eigener Aussage rund 350.000 Euro in die Umgestaltung des Betriebs gesteckt.

In Anwesenheit von Imelda Labbé, Geschäftsführerin von Skoda Deutschland, sowie der Belegschaft, der Familie und Freunden feierte das Autohaus am vergangenen Freitag zugleich das 60-jährige Bestehen des Unternehmens. Labbé gratulierte dem Unternehmer Peckruhn persönlich und dankte ihm für sein Engagement für die Marke Skoda. Ihm und seiner Mannschaft wünschte sie viel Erfolg mit dem neuen Betrieb.

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1954 gründete Otto Liebe, Peckruhns Großvater mütterlicherseits, das Unternehmen als Kfz-Werkstatt. 1971 schloss er einen Werkstattvertrag mit dem Motorradhersteller MZ ab und firmierte als Multicar- und MZ-Dienst. Schwiegersohn Wolfgang Peckruhn übernahm 1977 die Leitung des Betriebs. Wie sein Schwiegervater wollte er selbstständig bleiben und wehrte sich erfolgreich gegen die Versuche einer Verstaatlichung in der DDR.

Erfolgsgeschichte unter zwei unterschiedlichen politischen Systemen

Enkel Thomas Peckruhn, der nach der Wende das Unternehmen übernahm, unterschrieb 1991 einen Händlervertrag mit Skoda und baute in den Folgejahren das Unternehmen kontinuierlich aus. Heute betreibt er, nach wie vor unter der Firmierung „Autohaus Liebe“, mit den Autohäusern in Bad Frankenhausen, Eisleben, Erfurt, Halle, Hettstedt, Sangerhausen und Sondershausen, sieben Skoda-Betriebe in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Peckruhn hat in der jüngsten Vergangenheit die meisten Betriebe der Gruppe modernisiert und für rund zwei Millionen Euro der neuen CI des Herstellers angepasst.

Nach der Eröffnung des umgebauten Autohauses in Sangerhausen steht im kommenden Jahr noch ein Neubau in Halle auf der Agenda des Unternehmers. Hierfür rechnet Peckruhn noch einmal mit einem Investitionsbedarf von zirka zwei Millionen Euro. Damit entsprechen dann alle Betriebe der Autohausgruppe den aktuellen Skoda-CI-Vorgaben.

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