Autohaus Scharf spendet Hyundai i10

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Am seiner Feier zum 60-jährigen Bestehen lässt das Autohaus Scharf auch andere teilhaben. Der Nürnberger Hyundai-Händler spendete der Kfz-Innung Mittelfranken einen i10 für die Ausbildung.

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Autohaus Scharf spendet Auto: Alfred Kleinschrodt (li.) und Betriebsinhaber Marco Schultheiß bei der Übergabe.
Autohaus Scharf spendet Auto: Alfred Kleinschrodt (li.) und Betriebsinhaber Marco Schultheiß bei der Übergabe.
(Foto: Kfz-Innung)

Das Autohaus Scharf nutzt sein eigenes Jubiläum für einen guten Zweck. Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens spendete der Hyundai-Händler mit Filialen in Nürnberg und Fürth der Kfz-Innung Mittelfranken einen Hyundai i10 für die überbetriebliche Ausbildung. Künftig können die Auszubildenden an dem Kleinstwagen ihr Wissen erweitern und praktische Erfahrungen sammeln.

Das kommt allen Auszubildenden und damit wiederum den Ausbildungsbetrieben zugute. „Qualität liegt uns bei den Arbeitsabläufen im Betrieb sehr am Herzen“, sagte Marco Schultheiß anlässlich der Übergabe des Kleinstwagens. Für den Inhaber des Autohauses Scharf ist das in der Ausbildung vermittelte Fachwissen ein entscheidender Grundstein. Denn darauf baut das Know-how der späteren Fachexperten auf.

Fahrzeugübergabe: (v. li.) Stefan Schaller, Wolfgang Behr, Karl-Heinz Breitschwert (alle Kfz-Innung Mittelfranken) sowie Alfred Kleinschrodt und Marco Schultheiß (beide Autohaus Scharf, Nürnberg).
Fahrzeugübergabe: (v. li.) Stefan Schaller, Wolfgang Behr, Karl-Heinz Breitschwert (alle Kfz-Innung Mittelfranken) sowie Alfred Kleinschrodt und Marco Schultheiß (beide Autohaus Scharf, Nürnberg).
(Foto: Kfz-Innung)

Die Bildungsstätten sind auf die Unterstützung aus der Branche und der Automobilindustrie angewiesen, damit sie die Nachwuchskräfte immer an der neuesten Technik schulen können. Entsprechend kommt der „kleine“ i10 für die Bildungsstätte der Kfz-Innung Mittelfranken genau zur rechten Zeit. „Wichtig ist für die überbetriebliche Ausbildung, dass die Azubis an modernen Fahrzeugen arbeiten können und konkrete Erfahrungen für den praktischen Werkstattalltag sammeln“, erklärte Stefan Schaller, Geschäftsführer der Kfz-Innung Mittelfranken.

Das bestätigen auch die Ausbildungsbetriebe und Fördergeldgeber. Sie seien nur bereit, Fahrzeuge und die für Tests und Diagnose notwendigen Geräte zu fördern, ergänzte Schaller. Dagegen hätten Modelle und Steckwände bei der überbetrieblichen Ausbildung nach Meinung der Fördergeldgeber nichts zu suchen. Diese „gehören allenfalls in Berufsschulen“.

Der nun gespendete i10 hat für die Bildungsstätte einen weiteren Vorteil. Da die Fahrzeuge in den vergangenen Jahren immer größer wurden, die Bildungszentren ihre Werkstätten aber meist nicht vergrößern konnten, wird es zum Teil eng in den Räumen. Von größeren Fahrzeugen passt nur noch ein Modell in die Werkstätten. Damit nicht mehrere Dutzend Jugendliche sich um ein Auto versammeln müssen, bietet sich der Einsatz mehrerer Kleinwagen an. Diese Lösung hat die Kfz-Innung Mittelfranken gewählt, die neben dem nun gespendete i10 noch weitere kleine Modelle für Schulungen einsetzt.

Autohausinhaber Marco Schultheiß führt den Betrieb in der dritten Generation. Den Grundstein legte sein Großvater Josef Scharf, der 1956 mit einer Tankstellen sowie einer Werkstatt an den Start ging. Er vertrat die Marke Lloyd, deren Fahrzeuge im Volksmund als Leukoplastbomber bekannt waren. 1963 übernahm das Autohaus einen Opel-Vertrag, 2003 startete der Betrieb als Hyundai-Vertragshändler.

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