Suchen

Autohaus Schorn wird zum Schatzkästchen

| Autor: Christoph Baeuchle

Citroën führt eine neue CI ein. Die kommt gut an. Das Autohaus Schorn hat weit mehr umgesetzt als notwendig und aus dem kleinen Familienbetrieb ein wahres Juwel gemacht.

Firma zum Thema

Kleiner, feiner Familienbetrieb: Autohaus Schorn in Weilerswist bei Bonn.
Kleiner, feiner Familienbetrieb: Autohaus Schorn in Weilerswist bei Bonn.
(Bild: Baeuchle/»kfz-betrieb«)

Mit der Einführung der neuen CI im Citroën-Netz ist der französische Importeur weit fortgeschritten. Bis Ende des Jahres sollen alle Händler auf das La-Maison-Konzept umgerüstet sein. Damit ist die Marke im Plan: „Ein Drittel der Betriebe hat die CI bereits umgesetzt, ein weiteres Drittel folgt bis Sommer“, erläutert Peter Wilkenhöner, Vertriebschef Citroën Deutschland. Der Rest dann bis zum Jahresende.

Zu den Vorreitern im Händlernetz gehört das Autohaus Schorn aus Weilerswist bei Bonn. „Das Konzept hat mich vom ersten Tag an begeistert“, berichtet Tom Rick, geschäftsführender Gesellschafter beim Autohaus Schorn. Mit dem neuen Schauraumkonzept will sich die französische Marke aus dem Mainstream lösen. Ziel ist es, die typischen Eigenschaften der Marke zur Geltung zu bringen: Die Ausstattung soll ein gemütliches Ambiente widerspiegeln, sodass sich der Kunde „wie zu Hause“ fühlt.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 13 Bildern

Dabei setzt der Importeur sein Motto „Be different, feel good“ in den Händlerbetrieben um. Die Marke will ein gemütliches Ambiente schaffen, in dem ihre Werte Kreativität, Technologie, Design und Komfort erkennbar sind. Große Bildschirme wecken die Aufmerksamkeit der Kunden, Naturholz in warmen Farbtönen sollen dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen.

Das Naturholz ist in verschiedenen Einrichtungsgegenständen zu finden – sowohl am Empfangstresen als auch in den Verkäuferbüros. „Wir haben das Konzept auf den gesamten Betrieb übertragen“, betont Rick. Es sollen sich nicht nur die Kunden wohlfühlen, sondern auch alle Mitarbeiter.

Entsprechend sind auch in der Verwaltung Möbel aus Naturholz zu finden. Dazu hat der Geschäftsführer mit einem Schreiner vor Ort zusammengearbeitet. Dieser übertrug den Ansatz auf die gewünschten Möbel und fertigte sie einzeln an.

Nicht der einzige Sonderweg, den das Autohaus Schorn eingeschlagen hat: Der Familienbetrieb, der neben Citroën auch noch DS Automobiles vertreibt, hat bestimmte Elemente der PSA-Premiummarke auf den Doppelwinkel übertragen. „Wir haben das Deckenkonzept samt Beleuchtungssystem von DS einfach auf Citroën übertragen.“ Dabei wich das DS-Schwarz dem Citroën-Weiß. Der Rest blieb gleich.

So viel hat der Importeur von seinen Händlern nicht gefordert. Entsprechend waren die Kosten auch höher. Rund 400.000 Euro investierte Rick in die neue Citroën-CI und den Umbau in einen DS-Store. Damit machte er aus dem Familienbetrieb ein Schmuckkästchen für die beiden PSA-Marken. Abhängig von der Größe müssen die Händler laut Citroën Deutschland zwischen 25.000 und 100.000 Euro in die neue CI investieren.

(ID:45874333)