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Die konsequente Kundenorientierung, gekoppelt mit dem gut geschulten Personal, hat Sorg schon mehrfach den „Chairman‘s Award“ von Ford beschert, die höchste europäische Auszeichnung für Kundenzufriedenheit.
Stark im Flottengeschäft
Und auch zahlreiche Werkstatttests von Dekra, ADAC oder Autobild hat das Autohaus schon mit Bravour gemeistert.
Einen guten Ruf genießt das Autohaus auch im Flottengeschäft – und zwar weit über die Grenzen des Marktverantwortungsgebiets hinaus. Kunden wie Nestlé oder Tegut schätzen nach Aussage von Dr. Sorg vor allem die Liefertreue des Unternehmens.
Doch das starke Engagement im Flottenmarkt hat auch Schattenseiten: „Die Restwerte der Leasingrückläufer stimmen nicht“, bedauert Dr. Sorg. „Wir können die Differenzen ausgleichen, weil wir einen sehr soliden finanziellen Hintergrund haben, aber vielen Händlern werden sie auf die Füße fallen“, ist er sich sicher. Der Unternehmer glaubt auch nicht, dass sich der Flottenmarkt im kommenden Jahr deutlich erholen wird.
Im nächstes Jahr, so Dr. Sorg, werde es immens wichtig sein, sehr sauber zu kalkulieren und gegebenenfalls auch mal auf ein vermeintliches Geschäft zu verzichten. Zudem gelte es, schnell auf die Marktgegebenheiten zu reagieren: „Wir haben in diesem Jahr unsere Lagerbestände im Gebrauchtwagenbereich deutlich zurückgefahren, wir haben den Neuwagenumschlag erhöht und zugleich die Preise in der Werkstatt gesenkt“, erzählt Dr. Sorg.
Kein bunter Markenmix
Zukunftsangst hat Dr. Sorg trotz der eher düsteren Aussichten für den Automobilmarkt dennoch nicht: „Wir sehen uns als Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Mobilität und gleichen Schwankungen im Markt durch unser breit gefächertes Angebot aus.“
Von einem bunten Markenmix hält der Unternehmer indes nicht viel. Für ihn steht fest: „Ford ist und bleibt auch künftig unser Hauptgeschäft.“ Angesichts eines Markanteils von gut 14 Prozent in der Region ist das auch nicht verwunderlich.
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