Ford-Rückruf Automatisches Fernlicht kann blenden

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Zahlreiche Transporter und Pkw-Baureihen benötigen ein Softwareupdate, damit das kameragesteuerte System wieder fehlerfrei arbeitet. In Deutschland gilt das für mindestens 4.100 Einheiten.

Auch neuere Kuga brauchen aktuell ein Pflicht-Update beim Servicepartner. (Bild:  Ford)
Auch neuere Kuga brauchen aktuell ein Pflicht-Update beim Servicepartner.
(Bild: Ford)

Auf „weniger als eine Stunde“ taxiert ein Sprecher der Ford-Werke die Dauer der Abhilfemaßnahme im Rahmen eines neuen Rückrufs für weltweit 63.110 Einheiten. Die Pkw und Transporter erhalten ein Softwareupdate für das Frontkamera-Modul (IPMA), da die erweiterten Fahrerassistenzsysteme (ADAS) „nicht wie erwartet“ funktionieren, wie er erklärte.

Zwar sei die allgemeine Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs nicht beeinträchtigt, „es kann jedoch vorkommen, dass das Fernlicht unbeabsichtigt ein- oder ausgeschaltet wird, was zu Problemen für andere Verkehrsteilnehmer führen kann“.

Konkret geht es wohl um das kameragesteuerte blendfreie Fernlicht in diesen Modellreihen und Bauzeiträumen:​

  • Transit/Tourneo Courier: 4.3.2026 – 12.5.2026
  • Mustang Mach-E: 3.2.2026 – 11.3.2026
  • Transit: 7.10.2025 – 15.5.2026
  • Kuga: 25.6.2025 – 18.4.2026
  • Transit/Tourneo Custom: 3.2.2026 – 20.4. 2026

Der interne Aktionscode „26C23“ gilt laut dem Sprecher hierzulande für 6.750 Einheiten. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) spricht von 4.155. Konkrete Fahrgestellnummern können online abgefragt werden. Zudem existiert eine Telefon-Hotline, erreichbar unter 0221 – 9999 2999.

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