Automechanika-Lackiererwettbewerb: Der erste Finalist steht fest

Der Brite Anthony Fryett gewann den ersten Body & Paint-Wettbewerb in Birmingham

| Autor: Edgar Schmidt

Anthony Fryett ist der erste Finalist beim Body & Paint-Wettbewerb der Automechanika.
Anthony Fryett ist der erste Finalist beim Body & Paint-Wettbewerb der Automechanika. (Bild: Messe Frankfurt)

Mit der Automechanika Birmingham startete auch die erste internationale Body & Paint-Wettbewerbsreihe. Als Sieger dieser ersten Station ging Anthony Fryett von Autostyl in Cornwall mit einer aufwendig gestalteten Motorhaube hervor. Damit qualifiziert er sich als erster Teilnehmer für das große Finale auf der Automechanika Frankfurt, die vom 8. bis 12. September 2020 stattfindet.

Zusammen mit vier Mitbewerbern veredelte Fryett im Rahmen des Wettbewerbs je eine Motorhaube im landestypischen Design des Vereinigten Königreichs, passend zum Austragungsort. Unterstützt wurde der Wettbewerb nach Angaben der Messe Frankfurt von den Sponsoren Octoral, DeBeer Refinish und Sata.

Das Ergebnis: eine Galerie aus sehr vielseitigen Kunstwerken auf Motorhauben, von der Union-Jack-Flagge über eine Visualisierung des „Brexits“ bis hin zur Erinnerungsmohnblume im Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs (siehe Bildergalerie). Die Motorhauben wurden anschließend im neuen Body & Paint-Areal ausgestellt und von einer fachkundigen Jury bewertet. Darüber hinaus hatten die Besucher der Automechanika Birmingham die Möglichkeit, über einen Publikumssieger abzustimmen.

Rund 100 Arbeitsstunden investierte Fryett in das Design, das am Ende die Jury überzeugte. „Britische Kultur verändert sich ständig!“, heißt es auf seiner Motorhaube. „Wir sind bunt, dynamisch, plakativ … global!“ Sein farbenfrohes Motiv setzt sich aus geometrischen Formen zusammen. Die Zwischenergebnisse seiner Arbeit zeigte Fryett im Vorfeld auf seinem Instagram-Kanal und erhielt dafür viel Zuspruch von seinen Abonnenten, von denen er einige als Schriftzug auf der Motorhaube verewigte.

Fryett erläutert: „Unser Design steht für eine dynamische und vielseitige Kultur der britischen Lackiererszene.“ Er habe viel Zeit und Herzblut in das Werk gesteckt. „Wir sind gespannt darauf, was die nächsten Teams präsentieren werden, und sind bereit für das Finale in Frankfurt“, ergänzt er.

Hohe Beteiligung beim Publikumspreis

Rund 1.000 Personen nutzten die Chance, vor Ort oder auch online über ihr Lieblingsdesign abzustimmen. Diese Abstimmung brachte Kevin Lewis vom Sunderland College mit seinem Union-Jack-Motiv als Gewinner des Publikumspreises hervor. Lewis erhielt ein Überraschungspaket von Sata im Wert von 700 Euro.

Die nächste Runde des Wettbewerbs findet in Südafrika zur Automechanika Johannesburg vom 18. bis 21. September 2019 statt. Informationen rund um Teilnahme und Sponsoring-Möglichkeiten bietet die Automechanika unter www.automechanika.com/wettbewerb.

Auf der Internetseite werden ab dem 18. September 2019 für 14 Tage die teilnehmenden Designs der Automechanika-Johannesburg-Wettbewerber online zu sehen sein. Hier kann man dann auch für seinen Favoriten abstimmen

Die Austragungsorte des Wettbewerbs sind:

  • Automechanika Johannesburg: 18.–21. September 2019
  • Automechanika Shanghai: 3.–6. Dezember 2019
  • Automechanika Dubai: 7.–9. Juni 2020
  • Ina Paace Automechanika Mexico City: 22.–24. Juli 2020
  • Automechanika Frankfurt: (Landessieger Deutschland und Finale) 8.–12. September 2020

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