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Autonomes Fahren für Privatkunden: Bei Level 2+ ist vorläufig Endstation

Autor / Redakteur: Sven Prawitz / Yvonne Simon

Das hochautomatisierte Fahren bleibt noch lange ein Zukunftsprojekt – die Herausforderungen werden eher größer als kleiner. Autobauer packen unterdessen mehr Funktionen in Level-2-Fahrerassistenzsysteme, Stichwort: Level 2+. Damit können sie gleichzeitig die heikle Frage der Haftung umgehen.

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Der Fahrer bleibt in der Verantwortung: Der Autobahnpilot (Level 3) kommt wohl bei einigen OEMs als Assistenzsystem Level 2+ auf den Markt.
Der Fahrer bleibt in der Verantwortung: Der Autobahnpilot (Level 3) kommt wohl bei einigen OEMs als Assistenzsystem Level 2+ auf den Markt.
(Bild: Continental)

Lange galt das hochautomatisierte oder autonome Fahren als das große Versprechen der Automobilindustrie an die Endkunden. Die sollten sich während der Autofahrt ihren Lieblingsbeschäftigungen widmen können: Lesen, Fernsehen oder Arbeiten. Schnell gab es Studien, die das Auto als weiteren „Lebensraum“ interpretierten. Bis vor wenigen Monaten war die Branche noch recht optimistisch, die SAE-Level 4 und 5 bald zu erreichen.

Bei beiden Level ist kein Eingriff durch den Menschen mehr nötig – bei Stufe 5 entfallen sogar das Lenkrad und die Pedale komplett. Doch die Entwicklung der automatisierten Systeme verschlingt unglaublich viele Ressourcen. Zudem werden die Herausforderungen eher größer als kleiner, je intensiver sich die Ingenieure und Programmierer mit dem Thema auseinandersetzen.

Über den Autor

 Sven Prawitz

Sven Prawitz

Technikjournalist