AVAG kauft zwei Betriebe zu

Motoy-Stammsitz mit 13 Angestellten übernommen

10.01.2012 | Redakteur: Jens Rehberg

Der Opel-Traditionshändler am Johannisplatz 13/14 im Zentrum von Leipzig.
Der Opel-Traditionshändler am Johannisplatz 13/14 im Zentrum von Leipzig.

Die Augsburger Autohandelsgruppe AVAG hat zum Jahresbeginn das Leipziger Opel-Autohaus am Johannisplatz sowie den insolventen Motoy-Hauptbetrieb (Toyota) in Göttingen übernommen. „Damit werden wir für Opel und Chevrolet zum Platzhirsch auch in Leipzig“, ließen die AVAG-Vorstände Roland Nosky und Volker Borkowski in einer entsprechenden Mitteilung an die Presse verlauten.

Mit der Anbindung der beiden Standorte des Leipziger Kfz-Betriebs an die Automobilzentrum Leipzig GmbH sei das Unternehmen mit jetzt fünf Standorten im Stadtgebiet der wichtigste Opel-Händler in und um Leipzig. „Ziel sind mittelfristig 2.000 Neuwagenverkäufe pro Jahr“, so Uwe Scheiner, geschäftsführender Gesellschafter in Leipzig.

Vom in der Insolvenz befindlichen Toyota-Händler Motoy in Göttingen hat die AVAG nach eigenen Angaben 13 Angestellte übernommen. Dass es hier zu einer Übernahme des Hauptbetriebs kommen konnte, sei nicht zuletzt dem Einsatz des Insolvenzverwalters Peter Knöpfel zu verdanken. „Die AVAG wird den neuen Betrieb, der ab sofort unter dem Namen DIT Göttingen GmbH firmiert, zügig in die Konzernstruktur integrieren“, sagte der zuständige AVAG-Chef Roman Still. Für das erste Verkaufsjahr sei die Vermarktung von 220 neuen und 210 gebrauchten Fahrzeugen geplant.

Die AVAG-Gruppe ist eine der führenden Automobilhandelsgruppen Europas mit 52 operativen Händlerbetrieben an gegenwärtig 134 Standorten. Die Gruppe ist in Deutschland, Österreich, Kroatien, Polen und Ungarn aktiv und vertreibt die Marken Opel, Chevrolet, Toyota, Lexus, Ford, Nissan, Honda, Subaru, Peugeot, Kia sowie Fiat und Alfa Romeo. Im vergangenen Jahr brachte die Gruppe rund 86.000 Fahrzeuge auf die Straße und tätigte einen Gesamtumsatz von über 1,3 Milliarden Euro.

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