AVL liefert Diagnose-Update für Nutzfahrzeuge

Redakteur: Steffen Dominsky

Mithilfe der Version 23 seiner Diagnosesoftware können Nutzfahrzeug-Werkstätten neuerdings Busse und Anhänger diagnostizieren. Weitere Fahrzeuge und Anwendungsbereiche wurden ergänzt.

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Die Diagnose-Version 23 von AVL ist jetzt auch für Busse und Anhänger geeingnet.
Die Diagnose-Version 23 von AVL ist jetzt auch für Busse und Anhänger geeingnet.
( Archiv: Vogel Business Media )

AVL-Ditest hat mit der aktuellen Update-Version 23 Trailer mit den Systemen Wabco und Knorr sowie Busse in sein System integriert. Mit der AVL-Nkw-Software können Nutzfahrzugbetriebe nun sämtliche Fahrzeuge, egal ob Zugmaschine oder Anhänger, diagnostizieren. Daneben werden die Inhalte zu den bereits in der Diagnosesoftware hinterlegten Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, MAN, DAF, Iveco und Volvo kontinuierlich erweitert.

Die Software soll nach Unternehmensangaben bei jeder Marke eine sehr gute Diagnosetiefe ermöglichen. Der Anwender kann also neben den Standardfunktionen „Fehlercode lesen/löschen“ und „Messwerte lesen“ vor allem die Funktionen „Stellglieddiagnose“ und zahlreiche Anlernfunktionen ausführen, die beim Tausch von Bauteilen wie Kupplungspedal/Fahrpedal oder Bremsbeläge notwendig sind.

Auch die Funktion „ECAS kalibrieren“ (Elektronische Niveauregulierung für luftgefederte Anhängefahrzeuge) ist damit kein Problem. Zudem sollen Werkstätten mit der Version 23 bei Modellen der Marken Volvo und Setra sämtliche wichtigen Steuergeräten diagnostizieren können. Für den Mercedes-Benz Actros MP2/MP3 können sie jetzt die Funktion „Niveauregulierung“ durchführen.

Im Bereich Transporter hat AVL-Ditest ebenfalls wichtige Fahrzeuge, Steuergeräte und Funktionen ergänzt. Beispielsweise ist jetzt der Iveco Daily mit Erdgasmotor ebenso enthalten wie die Motoren- und Bremsensteuergeräte für den Iveco Daily ab Baujahr 2002.

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