Forderung des Kfz-Gewerbes Bayern warnt vor sozialen Folgen steigender CO2-Preise

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe fordert die neue Bundesregierung auf, rasch Maßnahmen gegen die steigenden Kosten durch höhere CO2-Preise zu ergreifen.

Günter Friedl, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, fordert die neue Bundesregierung auf, zügig für Rahmenbedingungen zu sorgen, die mittelständische Betriebe sowie Autofahrer entlasten. Dabei geht es um überbordene Bürokratie und steigende Kosten.(Bild:  Kfz-Gewerbe Bayern)
Günter Friedl, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, fordert die neue Bundesregierung auf, zügig für Rahmenbedingungen zu sorgen, die mittelständische Betriebe sowie Autofahrer entlasten. Dabei geht es um überbordene Bürokratie und steigende Kosten.
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayern)

Die individuelle Mobilität könnte zur sozialen Frage werden, fürchtet das Kfz-Gewerbe Bayern und fordert die neue Bundesregierung dazu auf, schnell Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mit der jüngsten Erhöhung des CO2-Preises auf 55 Euro pro Tonne stiegen die Kraftstoffpreise zum Jahresbeginn 2025 um rund drei Cent pro Liter. Für die kommenden Jahre wird mit weiteren deutlichen Preissteigerungen gerechnet; bis 2030 könnten sich die Mehrkosten auf über 60 Cent pro Liter summieren.

Politik muss steigende Kosten abfedern

„Wer soll es sich dann noch leisten können, zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Arzt zu fahren? Die neue Bundesregierung muss deshalb jetzt sofort daran arbeiten, dass Autofahren bezahlbar bleibt. Individuelle Mobilität darf nicht zur sozialen Frage werden“, sagt Günter Friedl, Präsident und Landesinnungsmeister des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern.

Friedl warnt daher, dass sich viele Bürger das Autofahren bald nicht mehr leisten könnten, wenn die Politik nicht gegensteuert. „Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur hinkt hinterher und es fehlen günstige E-Autos in den Modellpaletten besonders auch der deutschen Autoindustrie. Wir sind und bleiben also weiter auf moderne Verbrennertechnologie angewiesen, weil die individuelle Mobilität gerade in einem Flächenland wie Bayern sonst gar nicht aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig werden es sich aufgrund der ideologisch motivierten Steigerung der CO2-Steuer immer mehr Menschen bald überhaupt nicht mehr leisten können, Auto zu fahren – obwohl sie es müssen.“

Friedl fordert daher ein schlüssiges Konzept zur finanziellen Entlastung der Bürger und eine technologieoffene Mobilitätspolitik, die sowohl alternative Kraftstoffe als auch verschiedene Antriebsarten berücksichtigt. Die neue Bundesregierung muss deshalb zügig und verlässlich gegensteuern und verhindern, damit die individuelle Mobilität nicht zu einer sozialen Frage wird, weil steigende CO2-Kosten nicht abgefedert werden.

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