Suchen

Beresa: 100 Jahre die Hausaufgaben gemacht

Autor / Redakteur: Stephan Richter / Andreas Grimm

Mit einer offiziellen Jubiläumsfeier und 500 geladenen Gästen hat das Autohaus Beresa seine 100-jährige Partnerschaft mit Mercedes-Benz gefeiert. Die Pläne für das nächste Jahrhundert stehen bereits.

Firmen zum Thema

Das Autohaus Beresa feiert dieses Jahr 100 Jahre Partnerschaft mit Mercedes-Benz.
Das Autohaus Beresa feiert dieses Jahr 100 Jahre Partnerschaft mit Mercedes-Benz.
(Foto: Richter)

Das Autohaus Beresa blickt dieses Jahr auf eine 100-jährige Partnerschaft mit der Daimler AG zurück. 1912 begann die Zusammenarbeit noch unter dem Namen „Auto-Centrale Münster Carl Stratemann & Co.“ und „Generalvertretung der „Benz & Cie., Rheinische Automobil- und Motorenfabrik; Aktiengesellschaft, Mannheim“. Unter deren Markenzeichen, dem Stern, wuchs Beresa in den folgenden 100 Jahren innerhalb der Wilhelm Burg-Gruppe. Sie zählt heute 21 Standorte und 700 Mitarbeiter.

Zur offiziellen Jubiläumsfeier lud das Autohaus über 500 Gäste in seine Räumlichkeiten nach Münster. In der Nutzfahrzeugwerkstatt blickten die beiden Geschäftsführer Winfried Hötte und Thomas Spiegelhalter unter dem Motto „100er-Inspektion“ gemeinsam auf die vergangenen 100 Jahre zurück. An ihrer Seite standen zahlreiche Ehrengäste auf der Bühne: Dagmar Longerich, Tochter von Firmengründer Wilhelm Burg und Gesellschafterin, erinnerte an die bewegte Vergangenheit und einschneidende Entscheidungen wie den Erwerb des Autohauses Patberg in Osnabrück.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 17 Bildern

Eigenes Auto bleibt Wunschobjekt Nummer eins

Über die künftige Entwicklung des Automobilhandels sprach Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes: „Nach wie vor steht bei über 90 Prozent aller Jugendlichen ein eigenes Auto ganz oben auf der Wunschliste. Bis es soweit ist, haben sie jedoch einen besseren Zugriff auf Fahrzeuge innerhalb der Familie als noch vor 20 oder 30 Jahren.“ Als Beiratsvorsitzender des Unternehmens Beresa war Rademacher in viele Investitionsentscheidungen des Autohauses eingebunden: „Beresa ist ein solides Unternehmen, das seine Hausaufgaben gemacht und zudem seine Ziele permanent vor Augen hat. Daher hatte ich auch bei keiner Unternehmensübernahme Bedenken.“

Seitens des Herstellers waren die Zukunftsforscherin der Daimler AG, Dr. Marianne Reeb sowie Georg Abel, Leiter Vertrieb Service vom Mercedes-Benz-Vertrieb Deutschland, vor Ort. Mit exklusiven Bildern der neuen Mercedes-Benz A-Klasse verwies Abel auf kommende Mercedes-Produkte innerhalb der Kompaktklasse: „Aktuell sind zwei bis drei Baureihen im Gespräch. Neben einem Geländewagen und einem Coupé überdenken wir auch ein Cabrio in diesem Segment.“

Die Gesprächsbeiträge ergänzten die Beresa-Geschäftsführer mit Einblicken in die Firmengeschichte und Ausblicke auf die Zukunft. Dazu gehörte auch eine Präsentation des geplanten Neubaus des Hauptsitzes in Münster. Der Umzug ist für Herbst 2013 geplant. Zudem würdigten Spiegelhalter und Hötte nachdrücklich das Engagement derjenigen, ohne die das Jubiläum nicht denkbar gewesen wäre: die heutigen und ehemaligen Beresa-Mitarbeiter.

(ID:32406260)

Über den Autor

 Stephan Richter

Stephan Richter

Freier Autor