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Beresa eröffnet 13-Millionen-Euro- Logistikzentrum

Autor: Julia Mauritz

Die Mercedes-Benz-Handelsgruppe hat ihre Fahrzeugaufbereitung gebündelt: Der 19. Beresa-Standort fungiert als Pilotbetrieb für gleich zwei neue Herstellerkonzepte.

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Beresa bereitet die Fahrzeuge sämtlicher Filialen im neuen Airport-Center auf. Bei einem Rundgang erhielten die Gäste der Eöffnungsfeier einen Einblick in die Prozesse.
Beresa bereitet die Fahrzeuge sämtlicher Filialen im neuen Airport-Center auf. Bei einem Rundgang erhielten die Gäste der Eöffnungsfeier einen Einblick in die Prozesse.
(Bild: Info@MarioBok.de)

Bereits im November 2019 hat die Mercedes-Benz-Autohausgruppe Beresa mit dem Airport Center ihren 19. Standort in Betrieb genommen: Am vergangenen Freitag wurde das direkt am Flughafen Münster/Osnabrück gelegene Administrations- und Logistikzentrum im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik nun auch offiziell eröffnet.

Auch zahlreiche Vertreter von Mercedes-Benz waren nach Greven gereist, weil Beresa mit seinem Airport Center als Pilothändler für gleich zwei neue Herstellerkonzepte namens „Service Factory“ und „Sales Satellite“ fungiert. Diese könnte man bald auch an anderen Standorten in Deutschland als Ergänzung zu den klassischen Mercedes-Benz-Vollfunktionsbetrieben finden. Bei der „Beresa Service Factory“ handelt es sich um eine Werkstatt, in der keine klassischen Kundenfahrzeuge repariert und aufbereitet werden, sondern Leasingrückläufer, zugekaufte Gebrauchtwagen oder Fahrzeuge von großen Flottenkunden. Sales Satellite wiederum sind reine Auslieferungsstätten, die vor allem an verkehrstechnisch günstig gelegenen Standorten sinnvoll sind – im Fall von Beresa ist das der Flughafen.

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Die Münsteraner Autohausgruppe plant in ihrem Sales Satellite, vor allem digital verkaufte Fahrzeuge zu übergeben. Das ist insbesondere deshalb sinnvoll, weil Beresa am 19. Standort auch die E-Commerce-Aktivitäten gebündelt hat. Insgesamt gibt es im Airport-Center zwölf Arbeitsplätze für Digitalverkäufer. In den Vollfunktionsbetrieben sollen sich die Verkaufsberater ausschließlich auf den klassischen Vertrieb konzentrieren.

Insgesamt hat Beresa in den Neubau rund 13 Millionen Euro investiert, der in einer zwölfmonatigen Bauzeit auf einem 42.000 Quadratmeter großen Gelände entstanden ist. 70 Mitarbeiter werden hier künftig rund 20.000 Fahrzeuge pro Jahr von allen Standorten zentral aufbereiten. Insgesamt gibt es Stellplätze für 650 Fahrzeuge.

Standzeit: Maximal fünf Tage

Erklärtes Ziel der Handelsgruppe ist es, die Serviceprozesse dadurch betriebsübergreifend zu verschlanken und die Standzeit eins auf maximal fünf Tage zu verkürzen. „Wir haben das Projekt Airport Center gut drei Jahre lang entwickelt. Eine Besonderheit ist, dass wir erst die Prozesse aufgesetzt haben, und dann die Gebäude entsprechend geplant haben“, unterstreicht Beresa-Geschäftsführer Thomas Ulms.

Gleich am Anfang des Prozesses werden die Fahrzeuge gewaschen und ihr Zustand erfasst. Je nachdem, wie dieser Check ausfällt, werden die Fahrzeuge entweder in die Werkstatt, in den Smart-Repair-Bereich oder direkt in die Aufbereitung geroutet. Die fertig aufbereiteten Fahrzeuge werden dann auch direkt und größtenteils automatisch in einer 360-Grad-Fotobox abgelichtet und in Börsen gestellt. Perspektivisch will Beresa im Airport Center auch Fahrzeuge folieren und Transporter mit Einbauten bestücken.

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Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin