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Beresa OWL holt die Servicekrone 2019 mit 120 bewussten Verbesserungen

Autor: Jan Rosenow

Für die Bewerbung um Deutschlands wichtigsten markenübergreifenden Werkstattpreis hat Beresa OWL aus Detmold eine lange Liste an Verbesserungen abgearbeitet. Das kundenfreundliche Ergebnis: bessere Prozesse und ein ganz neues Schnellservice-Konzept.

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(Bild: Stefan Bausewein)

Das Autohaus Beresa OWL in Detmold, Partner von Mercedes-Benz und Teil der norddeutschen Beresa-Gruppe, hat sich für Platz eins des Service Awards 2019 mit großer Akribie qualifiziert. Beresa beeindruckte die Jury mit der Hingabe, mit der das gesamte Team die Bewerbung für den Service Award vorangetrieben hatte. Zu der Jury gehören neben Redakteuren des Fachmagazins »kfz-betrieb« auch Vertreter der Sponsoren Continental, Loco-Soft und TÜV Nord. Der Service Award gilt als Deutschlands wichtigster markenübergreifender Werkstattpreis und wurde in diesem Jahr zum 24. Mal verliehen.

OWL-Betriebsleiter Jan Reese hatte die Teilnahme am Service Award 2019 zum Anlass genommen, „einen Blick von draußen aus Kundensicht“ auf die ehemalige Mercedes-Niederlassung zu werfen. Heraus kam eine Liste von fast 120 Verbesserungspunkten, die es abzuarbeiten galt. Alles kam auf den Prüfstand, angefangen von der Aufteilung des Kundenparkplatzes über die Wartezone bis zum Standort der Annahmemeister-Schreibtische. „Die Arbeitsqualität ist spürbar gestiegen, da die Kollegen sich so ungestört auf ihre Tätigkeit konzentrieren können“, erklärt Reese den Erfolg seiner Maßnahmen. „Und die Kunden fühlen sich nicht länger unbeachtet von einem Menschen, der auf seinen Bildschirm starrt.“

Service Award 2019: Veränderung bringt Vorsprung
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Eine weitere Neuerung, die Beresa in Detmold einführte, ist das „Check & Go“-Annahmekonzept, das sich an unangemeldete Kunden richtet. Optischer Anker ist eine große Sanduhr, die der Autofahrer bei der Begrüßung erhält. Das Leistungsversprechen dahinter: „Innerhalb von 30 Minuten wissen Sie mehr!“ Dies vermittelt dem Kunden, dass sich ab jetzt jemand um sein Anliegen kümmert. Kleinreparaturen, etwa der Wechsel eines Leuchtmittels, werden sofort ausgeführt. Bei Fehlermeldungen erfährt der Kunde das Diagnoseergebnis und wird über die notwendigen Arbeiten informiert.

Und weil Beresa OWL auch bei der Digitalisierung der Serviceprozesse vorn dabei ist und zudem der wirtschaftliche Erfolg stimmt, ist der Betrieb der verdiente Sieger beim Service Award 2019. Das Beste: Die eingeleiteten Maßnahmen dürften künftig die Arbeitsabläufe vereinfachen und die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Im inhabergeführten Handel steckt großes Erneuerungspotenzial

Wolfgang Michel, Chefredakteur von »kfz-betrieb«, kommentiert: „Der Erfolg von Beresa OWL zeigt, welches Erneuerungspotenzial im inhabergeführten Autohandel steckt. Seit die Beresa-Gruppe die ehemalige Werksniederlassung 2015 übernommen hat, hat sie den Serviceprozess komplett überarbeitet und kundengerecht ausgerichtet. Nicht zuletzt bietet der Betrieb den Mitarbeitern damit einen zukunftssicheren Arbeitsplatz.“

ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn beglückwünschte Beresa und die anderen Teilnehmer ebenfalls: „Wer sich im Service als kompetenter und engagierter Partner des Kunden profiliert, der wird erfolgreich sein. Die hier und heute ausgezeichneten Betriebe zeigen uns Wege zum Erfolg. Dazu gratuliere ich im Namen von Vorstand und Geschäftsführung des ZDK ganz herzlich!“

Auch die Sponsoren des Service Awards gratulierten dem Siegerbetrieb: „Beresa hat einen tollen Switch zwischen der analogen und der digitalen Welt hinbekommen“, erklärte Peter Wagner (Continental Aftermarket). Ralf Koke von Loco-Soft ergänzt: „Ohne Service wäre unsere Branche ersetzbar. Deshalb müssen die Betriebe immer wieder neue Service-Ideen entwickeln“ – wie Beresa. Und Dirk Helmold vom TÜV Nord resümierte: „Nur die Betriebe werden den künftig kleineren Servicemarkt bearbeiten können, die vornweg gehen und sich weiterentwickeln.“

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group