Berliner Autohäuser müssen sich mit der Wiedereröffnung länger gedulden

Von Christoph Seyerlein

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Trotz der Empfehlungen von Bund und Ländern hat sich die rot-rot-grüne Regierung Berlins bislang nicht auf eine Linie zur Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen einigen können. Für Autohäuser in der Hauptstadt heißt es deshalb nun weiter: warten. Einen Schritt weiter ist Brandenburg.

Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller.(Bild:  SPD)
Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller.
(Bild: SPD)

Viele Autohäuser in Deutschland dürfen am kommenden Montag, 20. April, wieder ihre Verkaufsräume öffnen. Nicht so in Berlin: Der rot-rot-grüne Senat konnte sich am Donnerstag in einer Sondersitzung nicht auf eine neue Verordnung zur Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen einigen. Umstritten ist beispielsweise, ob auch Shoppingmalls oder Läden mit mehr als 800 Quadratmeter in der Hauptstadt öffnen sollen dürften.

Die nächste Kabinettssitzung ist nun für den kommenden Dienstag angesetzt. Das bedeutet auch für Berliner Autohäuser, dass sie frühestens am kommenden Mittwoch oder Donnerstag damit rechnen können, ihre Türen wieder aufschließen zu dürfen.

Auch in Brandenburg dürfen Autohäuser am Montag noch nicht wieder öffnen. Laut „Tagesspiegel“ verständigte sich das Kabinett um Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag darauf, die Geschäfte ab Mittwoch wieder für Kundenverkehr freizugeben.

Neben Berliner Autohändlern müssen sich auch Kfz-Unternehmer in Bayern mit der Wiedereröffnung länger gedulden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte gestern angekündigt, den stationären Autohandel erst wieder ab Montag, 27. April zuzulassen.

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