Bezahldienstleister Bezahl.de integriert automatisiertes Forderungsmanagement

Autor Yvonne Simon

Bezahl.de bietet künftig eine neue Funktion. Die Plattform für digitales Zahlungsmanagement hat den Mahnvorgang automatisiert. Die komplette Kontrolle über den Prozess muss der Händler aber nicht abgeben.

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Ein Live-Dashboard zeigt den Nutzern von Bezahl.de offene Posten auf einen Blick.
Ein Live-Dashboard zeigt den Nutzern von Bezahl.de offene Posten auf einen Blick.
(Bild: Bezahl.de)

Bezahl.de hat seine Services erweitert. Die Kölner Plattform für digitales Zahlungsmanagement bietet künftig einen automatisierten Forderungsmanagement-Prozess. Das teilte der Anbieter von Bezahl.de, NX Technologies, am 27.10. mit.

Mit der neuen Funktion will Bezahl.de den bisherigen Mahnvorgang optimieren. Der neue Prozess läuft so: Überschreitet ein Kunde das Zahlungsziel einer Rechnung, erhält er eine erste freundliche Zahlungserinnerung. Tut sich daraufhin nichts, dann erstellt Bezahl.de automatisiert bis zu zwei kaufmännische Mahnungen und versendet sie in einem individuellen Rhythmus per E-Mail oder Post. Ein manueller Eingriff zum Abbruch oder zur Pausierung einer Mahnung ist während des gesamten Prozesses möglich. Der Händler behält also die Kontrolle über den Mahnlauf.

Zahlt der Kunde die Rechnung, dann folgt eine automatisierte Zuordnung der Geldeingänge zu den offenen Posten und die Verbuchung in weiteren Systemen. Optional bietet das Start-up eine automatisierte Datenübermittlung an einen Inkassodienstleister an.

Bezahl.de wurde 2018 in Kooperation mit Autohändlern entwickelt, mit dem Ziel, Bezahlprozesse im Autohaus zu digitalisieren und zu vereinfachen. Zu den Features der Plattform zählen eine automatisierte Zahlungszuordnung, ein Dashboard sowie auf den Autohandel spezialisierte Zahlungsarten.

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