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Bierschneider: Big (family) business

| Autor: Steffen Dominsky

Groß werden bzw. sein und dennoch wie ein typisches Familienunternehmen agieren – das gelingt nicht jedem. Doch die Bierschneider-Gruppe im Allgemeinen und der Standort Weißenburg im Besonderen schafft genau diesen Spagat!

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Klare Ansage: die Serviceannahme bei Bierschneider in Weißenburg.
Klare Ansage: die Serviceannahme bei Bierschneider in Weißenburg.
(Bild: Steffen Dominsky/»kfz-betrieb«)

Dass Wachstum auch mit Herausforderungen, zuweilen mit Problemen verbunden ist, davon kann Weißenburg-Betriebsleiter Daniel Barban ein Lied singen. Einerseits sitzen er und sein Team seit der Eröffnungen eines richtig großen Neubaus auf der grünen Weise vor gut einem Jahr in einem Vorzeigebetrieb vom Typ „Herstellers Liebling“. „Andererseits war es keine leichte Aufgabe, unsere Kunden von der gewohnten Betriebsstätte – mitten im Ort, mit all ihren Annehmlichkeiten – in ein Industriegebiet am Ortsrand zu verfrachten“, berichtet Barban.

Rund die Hälfte der Kunden wollte einer Umfrage nach diesen Umzug nicht mitmachen. Doch mithilfe zahlreicher Aktionen lockten sie Barban und sein Team in den neuen Standort und warben mit den Vorteilen für alle Beteiligten. „Mit Engelszungen haben wir unsere Kunden bezirzt“, erzählt der Chef. Und es hat geklappt. Fast sämtliche Stammkunden folgen seitdem dem Ruf in den neuen Standort. Doch nicht nur die Lage war für sie neu, auch die hier gebotene Serviceleistung. So gab es – man höre und staune –, am alten Standort keine Dialogannahme. Die gibt es in der Dettenheimer Str. 17 nun selbstverständlich, und was für eine!

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Die Dialogannahme soll damit ein weiterer kleiner Baustein in der Erfolgsgeschichte der Bierschneider-Gruppe werden. 1977 fing Georg Bierschneider in einer Doppelgarage im bayerischen Mühlhausen mit seinem Kfz-Service ganz klein an. Heute, gut 40 Jahre später ist Bierschneider eine Autohausgruppe mit 15 Standorten und rund 600 Mitarbeitern. Seit 2004, mit der Übernahme eines insolvent gegangenen Volkswagen-Partners, ist der Mobilitätsdienstleister auch im mittelfränkischen Weißenburg vertreten. Der Standort lenkt weitere Betriebe: Deren Zahl wuchs in nur drei Jahren auf sieben, statt 125 sind 275 Mitarbeiter beschäftigt.

Preisverleihung am 25. November

Mit seiner Bewerbung hat es der Weißenburger Volkswagen-Partner in die Top Ten des Service Awards geschafft, Deutschlands wichtigstem herstellerneutralen Wettbewerb für markengebundene Werkstätten. Von den guten Serviceleistungen des Unternehmens überzeugte sich die Jury vor Ort. Sie besteht aus Vertretern der Redaktion »kfz-betrieb« sowie der Sponsoren Continental, Loco-Soft und TÜV Nord. Welche Platzierung genau herausspringt, erfährt das Unternehmen bei der Verleihung des Service Awards, die am 25. November 2019 in Würzburg stattfindet. Hier kommen jährlich rund 250 Gäste aus der gesamten Automobilbranche zusammen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter www.service-award.de.

Am Tag nach der Preisverleihung, dem 26. November 2019, finden die Autoservicetage statt. Das Forum für markenübergreifendes Servicemanagement im Autohaus nutzen Inhaber, Geschäftsführer und Serviceleiter aus Autohäusern sowie Experten und Dienstleister aus der Kfz-Branche, um über ihr Aftersalesgeschäft zu diskutieren. Branchenvorträge, Serviceideen, die Gelegenheit zum Austausch und die umfangreiche Ausstellung kennzeichnen die Autoservicetage. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.autoservicetage.de..

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group